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Neospastics - "Plasticlove" (Napalm Records)


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Neospastics
Napalm Records
Mit einem bunten und schrillen Cover, schrägem Logo und ebenso durchgeknallten Pics, fallen die Neospastics zumindest schnell ins Auge, wer verwendet schon rosa Logos auf seinem Album. Die Musik des schweizer Vierers ist poppig und besitzt eine düstere Note, ist jedoch generell simpel gestrickt und dadurch sehr straight und eingängig. Die selbstgezogenen Vergleiche mit Type O Negative und Marylin Manson sind allerdings reichlich überzogen und wirken schwer übertrieben. Sänger Paoblo Kissner versucht zwar des öfteren Manson zu imitieren, was allerdings nur bedingt gelingt. Hierzu wirken nicht nur die Texte zu überzogen und Klischee überladen, was vor allem bei Tracks wie Bubblegum Reality zu kitschig wirkt. Musikalisch erinnert man eher an Liquido und die letzten Alben von Pyogenesis, erreicht deren Klasse jedoch ebenfalls nicht. Somit hinterläßt Plasticlove einen sehr zwiespältigen Eindruck. Alles war in besserer Form schon einmal da und beginnt sehr schnell langweilig zu werden. Eine Band die auf Schülerfeten oder Faschingsveranstaltungen sicherlich für Stimmung sorgt, auf breiter Ebene aber keinesfalls überzeugen kann und sicherlich genauso schnell wieder von der Bildfläche verschwunden ist, wie sie aufgetaucht sind

3 | 10 Punkten - Markus Wosgien

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