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Album-Reviews

Transsylvanians - "Igen!" (Westparkmusik)


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Transsylvanians
Westparkmusik
Puh, bitte nicht falsch verstehen. Ich habe im Grunde genommen nichts gegen guten Speedfolk, aber leider macht das Hören der CD „Igen!“ doch recht aggressive und nervt mich ziemlich ab. Ich bin mir gar nicht sicher, woran es genau liegt. Es könnte an den absolut nervigen Frauengesang liegen, die mit einer Micky Maus-Stimme aus meinen Boxen ertönt, oder die doch recht simplen und eintönigen Songstrukturen, die einem das Gähnen ins Gesicht treiben. Durch den Einsatz der vielen Sängern/innen, die auf dieser Scheibe zum Einsatz kommen, wird meine Meinung auch nicht geändert, da keiner die prägnante gute Stimme besitzt und mich überzeugen kann. Auch die verschiedenen angewandten Sprachen (Deutsch, Ungarisch, Türkisch) brechen das Eis zwischen mir und dieser CD nicht! Allerdings gibt es einige Pluspunkte für die Vielseitigkeit der CD. Es werden z.B. arabische und ungarische Elemente mit einander verbunden. Auch Skaelemte spielen auf diesem Output eine kleine Rolle. Leider auch hier viel zu langweilig gestaltet. Auch die vielen Gastmusiker können mich auf dem fünften Longplayer von Transsylvanians nicht wirklich überzeugen. Da spielt es für mich auch keine Rolle, ob der „großartige“ Stoppok mit von der Partie ist. Ich bin in Sachen Musik durchaus tolerant und offen eingestellt, aber bei „Igen!“ will der Funke nicht überspringen. Klar, wird Transsylvanians live überzeugen können und sämtliche Althippies zum Tanzen bringen. OK, bei einer gewissen Promillezahl werde ich wahrscheinlich auch mein Tanzbein schwingen, aber so lange höre ich mir lieber eine Band wie „Woven Hand“ oder „Sixteen Horsepower“ an, die im Folkbereich zwar viel langsamer unterwegs sind, mich aber trotzdem auf ganzer Linie überzeugen können. Sorry, das Hören einer Free Jazz Platte ist für mich wesentlich angenehmer. Das Instrumentalstück „Mini Suite No. 1“ hingegen lässt mich doch etwas positiv aufhorchen, der Rest will trotz dreifachen Durchhören der CD nicht auf einem angenehmen Gefühlsnerv stoßen. Schade eigentlich, dabei handelt es sich durchaus um gute Musiker, die in diesem Fall ihre Ideen auf falscher Ebene eingesetzt haben. Wie heißt das Sprichwort noch mal? „Manchmal ist weniger mehr“.

5 | 10 Punkten - Ramin Amir

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