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The More I See - "The Wolves Are Hungry" (Steamhammer / SPV)


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The More I See
Steamhammer / SPV
Aus dem Heimatland des Metal kommen mit „The More I See“ die wohl vielversprechendsten Newcomer dieses Jahres. Unter dem Titel „The Wolves Are Hungry“ bläst das Quintett mit klassischen Metal-Tugenden zum Angriff auf aktuelle Trends.
Und der könnte ganz gut gelingen, denn die fünf Engländer um Ex-„The Prodigy“-Gitarrist Gizz Butt knüpfen ganz unverhohlen an die Metallicas und Anthrax der Achtziger Jahre an, als Metal noch Metal war, ohne dabei gleich die Spandex-Hose aus dem Schrank zu holen.
So ist es auch nicht ganz verwunderlich, dass einem der Sound merkwürdig bekannt vor kommt – ohne dass man gleich an ein bestimmtes Vorbild denken muss oder gar ein Plagiat befürchtet. Schließlich hat man einfach auf das gesetzt, was schonmal aus gut galt (und für viele immer noch gilt) und dies vielleicht hier und da ein kleines bisschen „runderneuert“:
Gitarren, die einfach nur nach einem amtlich übersteuerten Marshall klingen und mal kurze einprägsame Licks spielen und dann auch wieder ein ziemlich raues Brett, das zum Kopfwackeln einlädt, produzieren können - wenn nötig. Der Bass verzichtet hier ausnahmsweise auf einen Nahkampf mit der Rhythmusgitarre und geht mit dieser eher eine achtelbasierte Symbiose ein. Die Drums geben sich dazu recht bescheiden, sind aber immer genau dann da, wenn nach filigraner Double-Bass- oder Becken-Arbeit verlangt wird.
Garniert wird das Ganze durch einen unaufdringlichen Gesang, der die einprägsamen, teils endlos scheinenden, Melodiebögen genau richtig tragen kann, aber auch richtig shoutet wenn's verlangt wird. Nebenbei klingt das Ganze so eingespielt, als wenn die Truppe schon seit 20 Jahren zusammen auf Tour wäre; strotzt aber trotzdem vor Spielfreude, der man anmerkt dass die Truppe noch richtig hungrig nach mehr ist. Vielleicht hungrig wie Wölfe...

Metal wie er sein sollte – Daumen hoch!

9 | 10 Punkten - Holger

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