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Rawside - "Outlaw" (Earth A.D. / Soulfood)


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Rawside
Earth A.D. / Soulfood
Nach mehrjähriger Bandpause und 6 Jahren ohne neues Album melden sich mit „Outlaw“ die bajuwarischen Brachial-Punks von „Rawside“ wieder zurück, um an alte Erfolge anzuknüpfen.
Was uns die Truppe hier präsentiert kann man allerdings ganz schnell in die Kategorie „Business as usual“ abtun: Wenn ich ehrlich bin, klingt die Scheibe, als wenn sie schon 10 oder 15 Jahre auf dem Buckel hätte. Innovation? Fehlanzeige! Der gute alte Hardcore-Punk wird schön schablonenartig abgespult.
Die Gitarren spielen die bekannten Achtel-Riffs, die Drums poltern munter hinterher, dazu werden die seit zwanzig Jahren bekannten Parolen gebetsmühlenartig – mal in Englisch, mal auf Deutsch – heruntergegröhlt. Das ganze mit einer Routine, dass man sich schon fast fragt, ob die Akteure beim Einspielen des Werkes überhaupt wach waren.
In der Zielgruppe wird dieses Werk wohl den einen oder anderen Liebhaber finden, zumal sie zum Pogen oder Kopfwackeln durchaus geeignet ist, aber ansonsten kann man sich die Scheibe einfach auch sparen. Von allen Hardcore- und Punk-Alben, die mir dieses Jahr in die Finger gekommen sind, ist dieses eindeutig das langweiligste und altbackendste.
Ich weiß nicht, vielleicht wird's ja – in bester Straßentradition - mit der entsprechenden Menge Dosenbier besser...

4 | 10 Punkten - Holger

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