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Silverstein - "Discovering The Waterfront" (Victory Records / Soulfood)


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Silverstein
Victory Records / Soulfood
Jetzt, wo sich der Sommer scheinbar schon verfrüht vom Acker gemacht hat und das Feld für erste aufkommende Herbstdepressionen räumt, beehren uns die Herren von „Silverstein“ aus dem kanadischen Toronto mit einem neuen Werk, um wenigstens etwas Licht am Horizont erscheinen zu lassen.
Mit „Discovering The Waterfront“ eröffnet das Quintett dann auch sogleich die allherbstliche Welle an – im Hause „Victory Records“ nicht gerade unüblichen – Zuckerbrot-und-Peitsche-Mischungen aus Hardcore, Emo und ähnlichen Zutaten.
In diesem Fall recht routiniert heruntergespielt, aber nicht langweilig klingend. Stets treibend und direkt, aber dem Zuhörer auch mal eine Verschnaufpause gönnend. Das Geshoute sitzt: Sänger Shane Told schafft den Spagat, das blitzschnelle Umschalten zwischen übelsten Gegröle und lupenreinem Gesang mühelos. Die Songs bieten eine gute Mischung aus rotziger Gelassenheit und technischer Perfektion.
Auch die Melodien haben ein besonderes Lob verdient: Kommt teils recht poppig, teils auch recht punkig rüber. Erinnert stark an „Donots“, „Bad Religion“ und Konsorten, ohne allerdings die Emo-/Hardcore-Basis je wirklich zu verlassen.
Eigentlich ist „Discovering The Waterfront“ zwar auch nur der tausendste Aufguss des bekannten Emo-meets-Hardcore-Themas. Aber einer mit dem man ganz gut leben kann.

7,5 | 10 Punkten - Holger

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