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Ektomorf - "Outcast" (Nuclear Blast)


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Ektomorf
Nuclear Blast
Ektomorf aus Ungarn sind für viele Fans und Musiker ein Rätsel. Ein Großteil der Fans steht auf ihren Sound, der natürlich an Vorbilder aus Brasilien erinnert, aber ein anderer nicht geringer Teil wirft ihnen genau diese Ähnlichkeit Album für Album vor. Ich denke man muss da etwas differenzieren.
Gerade "Outcast" sollte für die Nörgler unter Euch der Weg in die richtige Richtung sein. "Outcast" ist anders als alle anderen Alben der Juns um Sänger und Bandchef Zoltan Farkas.
"Outcast" ist roher und irgendwie auch heftiger als alle anderen Alben und weiß bei mir mit dem ersten Anhören zu gefallen.
Produzent Tue Madsen hat mal wieder mächtig auf die Kacke gehauen und hat den vier Ungarn einen grandiosen Sound verpasst. Natürlich erkennt man sofort die Trademarks der Band, aber genau diese machen die Band aus meiner Sicht auch so sympathisch. Wieder alles typische "jump" Songs.
Sie leugnen ihre Affinität zu Cavalera und Konsorten ja nicht.
Was soll ich denn bitte bei den Vorwürfen zu den ganzen Powermetalbands sagen, die auch sooo oft kopieren, es denen aber nicht in der Form vorgehalten wird.
Wieviele Powermetal-Promos kommen rein und schon in der Beschreibung steht "klingt wie die Vorbilder XY usw.".
Hier wird kein Wort darüber verloren, nur bei Ektomorf scheint es inzwischen eher trendy zu sein, das Ganze als Kritik zu sehen und fehlende Eigenständigkeit zu attestieren.
Ist ja OK, aber dann auch bitte in allen Musikbereichen.
"Outcast" hat mich wirklich überrascht, diese Frische hatte ich nicht erwartet - das Album mit Hammertracks wie das Titelstück, sowie "Choke", dem genialen "Ambush in the night", oder dem brutalen "We rise" und dem brutalen "Feel my fire" wissen sofort zu überzeugen.
Einmal gehört die Scheibe und für gut befunden.
Ektomorf sind frischer, roher denn je und der tolerante Hörer sollte zumindest mal ein Ohr riskieren.

9 | 10 Punkten - Jens Krause

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