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Lake Of Tears - "Moon And Mushrooms" (Dockyard1 / Soulfood)


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Lake Of Tears
Dockyard1 / Soulfood
Sage und Schreibe 3 Jahre hat es gedauert, dass die Grass- und Pilzverliebten Schweden Ihre neue CD präsentieren können. Dabei hat sich am Sound zur Freude der Fans und zum Ärgernis der chronischen LoT Hasser nicht viel geändert. Noch immer zelebriert Bandleader Daniel Brennare (Git. & Voc.) sein charakteristisches Gothic-Doom-Stoner Soundgemisch. LoT hatte ja vor mehr als 12 Jahren mit ihrer „Headstone“- Scheibe für Aufsehen gesorgt. Keine andere Band verstand es mit einfach gestrickten Songs so viel Atmosphäre und Melancholie erzeugen. Manchmal reichen auch nur 2 Akkorde. Auch beim neuen Silberling Moon And Mushrooms hat sich an dieser Erfolgsrezeptur nichts geändert. Noch immer sorgen die typischen LoT-Trademarks für ein wohlig melancholisches Feeling. Dreckig rockige Gitarren werden zeitweise durch schwülstig getragene Keyboards oder Retro Orgel Sounds unterstützt. Der Opener Last Purple Sky und Island Earth erinnern stark an alte Tage; und so manchmal ertappt man sich bei dem Gedanken. „Hm, das habe ich doch schon mal gehört…“ Die altbekannten Lines von Herrn Brennare: Etwas rauchiger (woran das wohl liegt) und verhaltener als sonst aber immer noch ein absolutes Erkennungsmerkmal dieser Band. Mit Waiting Counting liefern die Skandinavier ein ungewohnt energiegeladenes Stück ab. Hier performt Brennare für mich die beste Gesangsleistung, und auch der Rest zeigt sich hier ungewohnt vielfältig. Dazwischen wird gewohnte Kost abgeliefert und große Überraschungen bleiben aus oder in den THC geschwängerten Nebelschwaden in Verborgenheit…
Fazit: Wo Lake Of Tears drauf steht ist auch Lake of Tears drin. Fans sollen natürlich zugreifen. Wer sie hingegen nie mochte wird auch hieran kein Gefallen finden. Mit einer Spielzeit von rund 38 Minuten ist der Silberling zudem recht kurz geraten. Also Tüte an und los geht’s!

vernebelte 7 | 10 Punkten - Mark Brückner

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