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Album-Reviews

Sanctity - "Road To Bloodshed" (Roadrunner Records)


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Sanctity
Roadrunner Records
Na, da denkt man sich man bekommt eine nette CD von irgendeiner
dahergelaufenen Band um seine erste Review zu schreiben und was is? Da
liegt der Erstling eines Roadrunner Zugangs namens Sanctity im Player und es klötert im Gebälk.
Nach mehrmaligem Hören ein wahrer Genuss. Diese Band versteht
es gefällige Metalriffs zu zaubern, die sich zwischen zehn Tonnen
Hammer und fusseligem Geriffe abwechseln. Das Schlagzeug ist zwar
auffallend gleichgeschaltet, ProTools sei dank, aber das tut der
Qualitaet keinen Abspruch. Abwechslungsreich und technisch aufwendig
kommt "Road to Bloodshed" daher und hat seine durchaus geniessbaren
Überraschungsmomente. Die Herren Sanctity scheuen sich nicht auch mal
ein Klavier oder Geigen hören zu lassen um darauf hübsch mehrstimmig
zu singen. Track 5 hält fuer einen alten Maiden Fan wie mir etwas
besonderes bereit, ach, das ist ein bischen wie frueher, aber es ballert
besser. Lange schon nicht mehr musste ich mir eine Stelle in einem
Stück mehrmals hintereinander anhoeren. Die Musik wurde mir bisher
nicht langweilig, es gibt immer was neues zu entdecken. Den Jungs macht
es hörbar Spass sich aus der alten Metal Trickkiste nach Herzenslust
Rosinchen herauszupicken, was zu einer saftigen Vollbedienung führt.
Diese Scheibe stellt eine erfrischende Neuauflage alter Metaltugenden
dar, kein Gegrunze, keine Blastbeats, richtige Riffs, Gitarren Hooks und
Solos ohne Ende, ordentliches Tempo und eine in meinen Ohren gelungende
Produktion. Es wird dann auch ganz selten mal gequitscht, was mich eher
zum Lächeln bringt, aber das muss so sein. Wenn man auf Druckmusik mit
Melodie und stilistischen Anleihen aus vergangenen Thrashtagen steht,
ist diese Platte ein Muss

9 | 10 Punkten - Hoschi

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