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Album-Reviews

Pro Pain - "Age Of Tyrany/The Tenth Crusade" (Raw Head, Inc)


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Pro Pain
„Was, die gibt`s noch? Ich dachte, die wären schon lange tot.“ So oder so ähnlich werden nicht wenige reagieren, wenn sie hören das Pro-Pain eine neue Platte gemacht haben. Es gibt sie tatsächlich noch. "Age of Tyrany..." ist das mittlerweile 10.Studioalbum der vierköpfigen Hardcore- Institution rund um Bassist und Front-Schreihals Gary Meskil. 1992 gegründet, war diese Truppe neben Bands wie Biohazard und Sick of it all nicht unwesentlich daran beteiligt, den New York Hardcore nach Europa zu bringen und nicht nur in Deutschland einen wahren, bis heute andauernden, Boom auszulösen. Auch wenn die Speerspitze mittlerweile eher Truppen wie Agnostic Front oder eben genannte S.o.i.a. übernommen haben, so richtig ruhig ist es um Pro-Pain nie geworden. Allerdings sind 600.000 verkaufte Alben in 15 Jahren wahrlich nicht von Pappe. Auch dieser Silberling steht seinen Vorgängern in Kompromisslosigkeit in nichts nach, ohne dabei aber auch nur einen Funken an Unverwechselbarkeit einzubüßen. Drummer JC Dwyer jagt seinen Bandkumpanen schonungslos durch die 11 Stücke, Monsieur Meskil höchstpersönlich hämmert dazu atemberaubend wummernde Bassläufe, die phasenweise fast schon ein wenig zu dumpf abgemischt erscheinen. Na ja, Geschmackssache. Textlich ist der Aggressionsfaktor genauso hoch, schonungslos wird alles in Schutt und Asche gebrüllt was auch nur entfernt nach Establishment riecht, ohne dabei den für Hardcore üblichen Authentizitätsfaktor zu vernachlässigen.
Pro-Pain sind auch nach 15 Jahren kein bisschen harmloser geworden, und stellen nach wie vor eine ernst zu nehmende Größe in der Hardcore- Szene dar. Auch live ist das gesamte Brett immer noch äußerst empfehlenswert, wie nicht wenige jüngst auf dem With Full Force Festival bestaunen durften. Wenn bloß diese Unsitte mit dem Onkelz-Cover nicht mehr wäre…

Anspieltipps: Three minutes hate, Company jerk, Live free

8 | 10 Punkten - Nille

Reviews zum Thema "Pro Pain"

Born From Pain - "In Love With The End"

Born From Pain stehen für metallischen New York Hardcore und machen ihre Sache nicht erst seit gestern. Nach diversen Compilation-Beiträgen, zwei Split-Alben, der MCD Immortality und den beiden Longplayern Reclaiming The Crown und Sands Of Time kann man dem Quintett keinesfalls anhängen...
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Jon Oliva’s Pain - "Tage Mahal"

Mit seiner Band Savatage hat Jon Oliva schon diverse Hymnen für die Ewigkeit komponiert und produziert. Seine charismatische Stimme und sein prägnantes Klavierspiel sind nur zwei von vielen Eigenschaften, die Jon Oliva bei seinen Fans so beliebt machen...
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Do Or Die - "Tradition"

Mit „Tradition“ bringen die sechs Belgier ihr drittes Album nach „The Meaning of Honor“ und „Heart full of Pain“ auf den Markt. Zusätzlich gab es mit „Tears of Rage“ noch eine 7“ Single, und das alles seit der Gründung 1999
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Interviews zum Thema "Pro Pain"

Deadsoil

Ob der Begriff Metalcore bereits ein Schimpfwort ist, bevor der grosse Boom auf uns zukommt, sei dahingestellt. Deadsoil werden zumindest vorne mitspielen und vertreten unsere Nation garantiert mit Würde. Die Combo wurde vor zwei Jahren von ex-Copykill Klampfer...
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Undertow

Seit Jahren sind Undertow aus dem Schwabenländle Jahr für Jahr unterwegs und bringen eine coole Scheibe nach der anderen auf den Markt. Stilistisch ist es nicht so einfach die Jungs einzuordnen, einige sprechen von Doomcore, was im Grunde auch gar nicht so schlecht ist, aber auf jeden Fall sollten einige Fragen mit der Band besprochen werden...
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Capsize

Capsize aus Bremen sind seit einigen Jahren im Underground aktiv. Sie spielten unter anderem auf dem Summer-Breeze Open Air 2001 neben bekannteren Bands wie Kreator, Pyogenesis, Die Happy, den Farmer Boys und vielen anderen.
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Live-Reviews zum Thema "Pro Pain"

Korsakow - Düsseldorf - Pitcher (05.04.2014)

Auf Anraten und Drängen meiner besseren Hälfte fahren wir nach Düsseldorf, um uns die Lokalmatadoren Korsakow zu genehmigen, denen gar vorzügliche Live-Qualitäten zugesprochen werden. Nun gut, das muss ich höchstpersönlich überprüfen...
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Böhse Onkelz - „Vaya con Tioz“ – Abschiedskonzert Lausitzring (17.06.2005 - 18.06.2005)

110.000 Fans, Party pur und ein Rahmenprogramm, das es absolut in sich hatte. Die Onkelz haben zum Abschied noch einmal richtig fett aufgefahren. Fetter, als es jemals eine andere deutsche...
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GWAR - Osnabrück - Ballroom (25.06.2011)

Ich sehe rot. Das liegt aber nicht an der fußball-losen Zeit oder an sonstigen Ärgernissen, sondern an der GWAR-Orgie im Ballroom zu Osnabrück. Von der roten Farbe hat man auch Tage später noch ne „schöne“ Erinnerung an einen spaßigen Abend. Und den hatten wir an diesem Samstag definitiv...
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