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Small State - "Pirates In Stereo" (antstreet records)


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Small State
Als ich dieses Album in die Hand bekam, dachte ich angesichts des Cover-Artworks zunächst an eine California-Skate-Punkband irgendwo aus L.A. oder Orange County. Doch weit gefehlt, Small State kommen aus dem Saarland, vielleicht ist der Bandname daher als kleine Anspielung auf die Herkunft der vier Herren gedacht. Geboten wird mir musikalisch aber dann eher doch das, woran ich anfangs dachte. Schnörkelloser melodischer Punkrock, der doch recht jugendlich klingt, was wohl dem Durchschnittsalter der Band geschuldet ist. Mit „Pirates in Stereo“ veröffentlichen die 2002 gegründeten Small State ihren ersten Longplayer, nachdem sie über den Umweg Titus-Sampler beim Label Antstreet-Records gelandet sind.
Die 10 Songs sind in klassischer Melodic-Punkrock-Manier gestrickt, wie man es halt von etwaigen amerikanischen oder schwedischen Vorbilder kennt. Man kann den Gesamteindruck nicht wirklich als schlecht bezeichnen, allerdings hat man das Gefühl, alles irgendwie woanders in dieser Form so oder ähnlich schon mal gehört zu haben, auf Innovationen wartet man vergebens. Mir fehlt so ein wirklich eigenes Profil der Band, irgendein charakteristischer Wiedererkennungswert, der sich von artverwandten Bands abhebt. „Pirates in Stereo“ läuft so im Hintergrund nebenbei, stört einen nicht wirklich, haut mich aber auch überhaupt nicht aus den Socken. Sowas höre ich mir seit Jahren ständig an.
Der Link zu einer amerikanischen Fast-Food-Kette auf der bandeigenen Homepage bestätigt dann schlussendlich den Fun-Punk Charakter der Truppe, wobei der politische Anspruch des Punks wohl doch eher zur Nebensache gerät.
Prädikat: Potential vorhanden aber durchaus ausbaufähig!

6 | 10 Punkten - Nille

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