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Cashless - "Living between the lines" (My Redemption Records / Cargo)


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Cashless
My Redemption Records / Cargo
Bei Melodic Punkrock ist meine erste Assoziation gemeinhin Kalifornien oder Schweden. Cashless aus Bayern allerdings eröffnen mir da völlig neue Horizonte! Drei Jahre nach dem Erstlingswerk „Kisses and Lies“ stellen die fünf Herren den Nachfolger „Living between the lines“ in die Auslagen der Musikgeschäfte. Wurde auch Zeit wird der ein oder andere Fan denken, denn die Erstveröffentlichung fand ja auch schon ein beachtliches Echo. Nun, nachdem man in der Zwischenzeit mit so namhaften Bands wie den Donots, den Bouncing Souls, The Used, Lagwagon oder dem Alkaline Trio zusammen gespielt hat, und sogar auf einer Australien-Tour war, also der Nachfolger.
Versteht mich nicht falsch, Cashless erfinden auf keinen Fall den Punkrock neu, aber dass was hier an Niveau abgeliefert wird, ist schon aller Ehren wert. Für ihr Genre präsentieren die Jungs ein Album, was sich qualitätsmäßig hinter keinem der großen Truppen der Szene verstecken muss.
Die 37 Minuten langweilen zu keiner Zeit, rockige treibende Songs werden in einer guten Mischung von Midtempostücken abgelöst, mit „Tame“ schafft es sogar ein Akustik-Song auf die Platte. Alle Bandmitglieder beherrschen ihre Instrumente absolut, besonders die Künste von Drummer Flo beeindrucken, das Songwriting ist ausgefeilt, und die gesamte Chose wurde offensichtlich mit viel Hingabe abgemischt, klingt nämlich keineswegs einfach nur so hingeklatscht. Sämtliche Titel sind mit einem amtlichen Backgroundgesangteppich unterlegt, Sänger Mike beherrscht sowohl die melodiösen Gesangsteile als auch die eher rauen Parts.
Kein Wunder, dass sich da auch zwei Gastsänger schon bekannterer Bands bereit erklärt haben, auf diesem Album mitzumischen. „Another Story“ wird unter gütiger Mithilfe von Marti von Frontkick gepimpt, der einzige auf deutsch getextete Beitrag, „Nichts ist egal“ kriegt die Stimme von ZSK- Mann Joshi verpasst, und gehört nicht nur deswegen zu meinem absoluten Favoriten auf diesem Album.
Allen denen, die Bands wie Strung Out, Venerea, Millencollin, No use for a name oder sogar Greenday ganz vorne in ihrem Plattenregal stehen haben wird der Kauf diese Silberlings von meiner Seite dringend angeraten. Ihr werdet nicht enttäuscht sein.

8 | 10 Punkten - Nille

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