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Album-Reviews

Textures - "Dualism" (Nuclear Blast)


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Textures
Nuclear Blast
Bereits vor ein paar Wochen kam die neue Scheibe der niederländischen Frickelcoreler Textures in die Läden. Ich benötigte einige Durchläufe, bis ich mit dem aktuellen Output vertraut war.
So hatten die Jungs aus Tilburg im letzten Jahr den schmerzlichen Weggang des Sängers zu verkraften, eine Tatsache die einige Bands an ihr Ende drängt. Nicht aber bei Textures, die mit neuem Sänger und Label im Rücken loslegen. "Dualism" hat den Spagat zwischen der Vergangenheit und dem Status Quo mit neuem Sänger geschafft und in meinen Augen bringt dieser die Band auch noch weiter.
Textures sind weitaus relaxter und eingängiger zu Werke und es sind streckenweise derart catchy Gesangsparts auf der Scheibe, als würde man durch eine Zucker-Raffinerie dackeln. Die Rhythmusfraktion ist nach wie vor schräg und es finden sich streckenweise Meshuggah-artige Parts im Ohr des geneigten Zuhörers.
Daniel, der neue Sänger, ist wirklich ein wahrer Vokalakrobat. Mal agressiv mit wirrwitziger Stimmrhythmik bis hin zu fast poppigen Gesangsparts mit einem schönen Stimmenspektrum. Der Gute ist eine Bereicherung für die Band, zumindest in meinen Augen.
Die Scheibe ist transparent und nicht, wie oft in diesem Genre, steril produziert. Die Scheibe ist relaxt, sie entspannt den Hörer dank der Abwechslung die diesem dargeboten wird.
Tracks wie das in Strecken balladeske "Reaching Home", gefolgt vom verstückhackelten "Sanguine Draws The Oath" oder das treibende "Minor Earth, Major Skies" welches gesanglich auf einem anderen Planeten zu Hause ist, wissen zu gefallen und ich entdecke mich immer wieder beim Einlegen des Albums. Die Scheibe ist abwechslungsreich, sicherlich auch eingängiger als die Vorgänger, aber Textures haben die Wachablösung am Mikro super auf die Spur bekommen, das ist eher selten. Tolle Scheibe, eher eine Überraschung für mich dieses Jahr, gefällt mir...

8,5 | 10 Punkten - Jens Krause

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