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Album-Reviews

Guns Of Moropolis - "Heavy Metal Killed Your Mama" (Recent Records)


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Recent Records
Aus dem tiefen Schwabenländle beglücken uns die Bürger aus Moropolis mit ihrem neuesten Silberling. Auf dem Cover steht „Heavy Metal Killed Your Mama“…mmmmhhh – den Hintergrund des Arbeitstitels verstehe ich nun nicht so ganz, oder der Humor geht da nicht in meine Richtung. Ich hatte seinerzeit schon das Debüt der Schwaben („In Dynamite We Trust“) und fühlte mich empfindlich an Volbeat erinnert. Die Jungs waren ja seinerzeit noch mit den Emil Bulls auf Tour, das hatte ich ja noch mitbekommen, laut Aussagen eines Asshole-Kollegen hier auch eine spaßige Livetruppe.

Nun kommt mit dem zweiten Album auch das nächste Lebenszeichen und was hat sich verändert? Im Grunde nicht viel. Irgendwie kann der von Volbeat patentierte Begriff Metalbilly auch problemlos wieder auf die Guns übertragen werden. Volbeat sind nach wie vor mehr als größere Vorbilder und mir fehlt bei GoM der eigene Stil. Logisch kann man das Rad nicht neu erfinden, wenn man sich im gleichen Genre wie die Dänen befindet, aber die Dänen sind halt das Genre, deswegen werden die Jungs aus dem Schwabenland immer schwer haben. Die Jungs bewegen sich stimmlich einfach zu sehr an den Vorbildern um Frontröhre Michael Poulsen. Gut „Heartless Blues“ könnte auch vom King himself sein – der Song klingt in Teilen echt wie ein alter Presley Klassiker und dieser Song gefällt mir persönlich auch am besten. Ich habe „Heavy Metal Killed Your Mama“ in den letzten Wochen sicherlich 10-15x gehört, die Scheibe macht streckenweise auch echt Spaß (die Jungs scheinen sich selber auch nicht so ernst zu nehmen, das ist sehr gut) – was bei den Jungs live abgeht weiß ich bis dato nur vom Hörensagen, aber ich möchte mir da gerne ein eigenes Bild machen und hoffe dass die Schwaben sich in Kürze in norddeutsche Gefilde begeben. Wer auf Volbeat und die Bulletmonks steht und die Wartezeit zum nächsten Album erwähnter Truppen nicht abwarten kann, kann sich mit „Heavy Metal Killed Your Mama“ bereits anfüttern.

6,5 | 10 Punkten - Jens Krause

Reviews zum Thema "Guns Of Moropolis"

Revolution Riot - "Blues For the Spiritually Retarded"

So gar nicht schwedisch klingen die vier von Revolution Riot. Die Frage, warum die Stockholmer mit ihrem „Blues For the Spiritually Retarded“ den traditionellen Rotzrock ihrer Heimat verleugnen und lieber auf amerikanische Klänge setzen, bleibt ungeklärt...
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The Quireboys - "Well Oiled"

Ein als Ölgemälde stilisiertes Bandfoto als Cover – das zum Thema „Abschreckende Peinlichkeiten mit Photoshop in 10 Minuten“. Aber da das Album auf den Namen „Well Oiled“ hört, bleibt The Quireboys irgendwie auch - fast - nichts anderes übrig.
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Eat The Gun - "Cross Your Fingers"

Eat The Gun aus dem nord-westdeutschen Raum beglücken die Fans der Republik mit einer seit Jahren präsenten Liveaktivität, die ihresgleichen sucht. Die Jungs werden laut Prese überall abgefeiert, Newsletter aus allen Teilen der Republik stimmen den Leser dieser mit einem fetten Rrrrock ein...
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Interviews zum Thema "Guns Of Moropolis"

Backyard Babies

Kaum ein Act hat den Rock’N’Roll hochprozentiger im Blut, als die Schweden von Backyard Babies. Mit ihrem vierten Studioalbum „Stockholm Syndrome“ stellt der Vierer einmal mehr klar worum es ihnen geht, Spass und ihre Vision von hartem Rock zu verwirklichen. Einmal mehr als nur ein Grund, um sich mit den Jungs auseinander zu setzen. Kollege Wosgien unterhielt sich mit den Schweden.
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JudasVille

Abseits der ausgelatschten Pfade des skandinavischen Rotzrocks und Punk'n'Rolls schicken sich dieser Tage die vier Holländer von JudasVille an, uns mit ihrem Debüt-Album „Welcome To JudasVille“ ihre durchweg gelungene Interpretation von hartem, dreckigen Rock'n'Roll vorzustellen...
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The Rasmus

Sie kommen aus Finnland und sind die Durchstarter des Jahres 2003! Die Rede ist von The Rasmus, deren Nummer Eins-Hit In The Shadows derzeit sämtliche Clubs und Radio Hitlisten der Nation bestimmt. Ihr Rezept ist dabei denkbar einfach: moderner, straighter Rock mit einer alternativen und poppigen Note. Man muss bei jedem einzelnen Song ihres Machtwerks Dead Letters von einem Meisterwerk sprechen, In The Shadows ist nur einer davon.
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Live-Reviews zum Thema "Guns Of Moropolis"

Emil Bulls - Osnabrück - Rosenhof (14.10.2011)

Das Konzert des Jahres? Möglicherweise, wenn nicht sogar ganz bestimmt. Die Emil Bulls veröffentlichten genau 2 Wochen vorher ihr aktuelles Werk „Oceanic“, welches man bereits jetzt als vollen Erfolg werten kann...
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Emil Bulls - Schüttorf - Komplex (12.11.2011)

Bulls reloaded – Diese Band begleitet mich irgendwie durch die letzten Monate wie kaum eine andere. Kein Wunder bei solch starken Scheiben wie „Phoenix“ oder „Oceanic“, der letzte Streich der Bayern. Das Konzert in Schüttorf ist für mich...
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Mustasch - Bremen - Schlachthof (22.11.2013)

Es ist dunkel und man geht zur Arbeit, man geht nach Hause und es ist wieder dunkel... Nicht schön, aber ein Laster des Winters. Doch an diesem Abend hatte man ein Ziel, ja ein freudiges Ereignis, welches auf die Bremer Rock-Gemeinde wartet...
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