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Album-Reviews

The New Black - "Cut Loose" (AFM Records)


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AFM Records
2013 ist das Jahr großartiger Veröffentlichungen und in diese reiht sich auch die neue Scheibe von The New Black ein.

Das dritte Werk der Jungs läuft unter der Flagge „Cut Loose“ und geht mehr als solide nach vorne. Soundtechnisch hat man sich erstmalig an Jacob Hansen (Haus und Hof Produzent von Volbeat) gewandt, der diese Scheiblette beim Mix und Master veredelt hat. Das Ergebnis kann sich sehen, bzw. hören lassen. Dachte ich bei den ersten Durchläufen noch „mmmh – irgendwie etwas dumpf der Sound“, so verschwindet dieser Eindruck nach und nach und es offenbart sich ein wirklich runder Output, der im Ganzen griffiger ist als die letzten beiden Scheiben.

Gastgesang hat man sich bei „Superhuman Mission“, welches anfänglich original nach einem älteren Volbeat-Stück (Debütalbum) klingt, auch an Bord geholt. Neben dem Bulletmonks Sänger Tyler Voxx ist auch Chris Birx von Motorjesus mit an Bord, welcher schon bei der aktuellen President Evil Scheibe („Back From Hell’s Holiday“) ein Gast-Feature hat. Vielbeschäftigter Mann der sympathische „Erkelenzer“…

Doch beginnen wollen wir weiter vorne, der Opener „Innocence & Time“ drückt gleich solide aufs Gaspedal und in meinem Augen wurde hier ein wirklich grandioser und straighter Türöffner gewählt. Lieder wie „Muzzle & Blinkers“, sowie das etwas schleppende „Any Colour You Like (As Long As It’s Black)“ oder auch das sehr entspannte „Burning D“ sind hier etwas relaxter und im Grunde nur die Brücke zur Schluss-Offensive, die mit „Not Quite That Simple“ eingeläutet wird und dann mit dem inzwischen verfilmten „Sharkpool“ gestartet wird, welche dann zwar auch nicht mehr die Bleifußecke bedeuten, aber wieder etwas Fahrt aufnehmen, bis dann das flotte „Antidote“ einen guten Schlusspunkt setzt

Wirklich sehr solide Scheibe, noch ein zwei Ohrwürmer im Stile von „The King I Was“ und man kann sagen – alles richtig gemacht. Aber auch so weiß die Scheibe sehr zu gefallen, wobei ich die etwas fixeren Tracks den getragenen und langsameren etwas vorziehe, aber das ist ja immer ein persönlicher Eindruck. Handwerklich ist das hier alles Top Niveau…

Freunde von Black Label Society, 90er Jahre Metallica, Soundgarden und älteren Volbeat kommen hier absolut auf ihre Kosten…

Wer sich von den Livequalitäten der Jungs überzeugen will, der sollte sich im Netz nach einem Venue seiner Wahl bei der bevorstehenden “Rock N Roll Overdose Tour“ umschauen, auf welcher unter anderem Psychopunch, 77, Supercharger, V8Wixxer (für Motorjesus eingesprungen) und natürlich The New Black die Bretter, die die Welt bedeuten, unsicher machen.

7,5 | 10 Punkten - Jens Krause

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