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Album-Reviews

Franz Ferdinand - "Franz Ferdinand" (Domino Recording)
Ein Medienhype. Mal wieder. Was anderes fällt mir bei den Glasgowern von „Franz Ferdinand“ als Einstieg nicht ein. Angetreten sind die Jungs ja, um die etwas lauere Rotzrock-Fraktion um die „Strokes“ und die „White Stripes“ etwas aufzumischen. Vorschusslohrbeeren gab's dafür ja auch schon genug, bevor überhaupt ein Ton von britischen Insel herübergeschwappt war. Vielleicht liegt's daran, dass man ja so schöne Storys über die Truppe schreiben kann – a la schottische Milchbubi-Truppe benennt sich nach toten österreichischen Prinzen – ohne sich das Album überhaupt angehört zu haben, oder vielleicht haben's die Jungs ja auch wirklich drauf.
Ich tippe auf ersteres: Das Schlagzeug klingt wie bei einem schlechten Dance-Floor-Projekt der frühen 90er Jahre geklaut, die Gitarren produzieren 'nen netten Sixties-Sound – mehr aber auch nicht. Der Gesang klingt uninspiriert, von den einfältigen Texten wollen wir lieber erst gar nicht reden. Alles in allem weder Rotz noch Rock.
Mit der Sache kann man die Rotzrock-Fraktion garantiert nicht aufmischen. Damit besteht man eigentlich nicht mal einen Vergleich mit den Stones - anno 2004. Und Letztere reden sich ja schon seit längerem damit raus, dass sie sich in mehr Bühnenjahren als die versammelte Milchbubischaft Lenze zählt, senil gesoffen haben und nicht mehr mitkriegen, was sie da eigentlich so verzapfen.
Alle Beteiligten gehörten eigentlich – wie der seelige Franz Ferdinand – erschossen. Aber sowas darf man ja nicht schreiben. Aber einen guten Rat geben ist ja erlaubt: Üben, üben, üben... Oder es einfach bleiben lassen.

3 | 10 Punkten - Holger

Reviews zum Thema "Franz Ferdinand"

Eaten By Sheiks - "Our Last First Record"

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Amplifier - "Amplifier"

Mit Amplifier und ihrem gleichnamigen Debüt-Album schwappt wieder einmal eine neue britische Rock-Sensation zu uns herüber. In minimalistischer Besetzung präsentieren uns die drei Engländer aus Manchester düsteren, erwachsenen Rock der seine Wurzeln im Hardrock der siebziger Jahre hat, sich aber aktuellen Einflüssen nicht verschließt.
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Volbeat - "Rock The Rebel / Metal The Devil"

Es ist noch gar nicht soo lange her, dass mir Volbeat mit ihrem Debütalbum die Kinnlade haben runtersacken lassen. Damals war ich schwer begeistert, hate die Jungs aber zu der Zeit noch nicht live gesehen. das hat sich nun erledigt, ich habe die Band einmal in Hamburg im Ballroom gesehen und...
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Interviews zum Thema "Franz Ferdinand"

Hatesphere - Raunchy - Volbeat

In den nächsten Tagen beginnt die Danish Dynamite Tour mit Hatesphere, Raunchy und Volbeat. Das Paket an sich verspricht einiges und jeder der die Möglichkeit hat, sollte versuchen einen Gig zu besuchen. Um denjenigen, die die Bands noch nicht so gut kennen, etwas vorzustellen...
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Tomahawk

Wenn man den Namen Tomahawk hört, dann denkt man immer an das eine (von vielen) Projekt vom ehemaligen Faith No More Sänger Mike Patton. So leicht sollte man sich das aber nicht machen, denn Tomahawk bietet weitaus mehr als Mike Patton. In Hamburg bot sich uns die Möglichkeit mit der Band zu reden und bei einer der kontroversesten ihrer Spezies sagt man nicht nein ;-)
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