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Chicago Jazzz
Der Name lässt bereits vermuten, dass hinter Chicago Jazz keine völlig normale Band stecken kann. Jazz macht man glücklicherweise keinen, dafür jedoch einen bunten Crossover aus modernen Metal Riffs, klassischem Rock, Punk und Hip Hop Elementen. Die Texte sind durchweg in deutsch, nicht unbedingt ganz Klischeefrei, aber allemal unterhaltsam. Geprägt ist der Kern der Band eher vom Punk, rockten die beiden Brüder Al Kalony (Gesang und Gitarre) und Jonny (Drums) schon im frühen Kindesalter miteinander und spielten einen Sound a la Abstürzende Brieftauben und Co. Mit der Ost Band Die Firma schaffte man sich einst Kultstatus, traf jedoch irgendwann auf mehrere Gleichgesinnte und gründeten Chicago Jazz.

Aufgrund Streitereien mit ihrem ursprünglichen Label verzögerte sich die Veröffentlichung von Hip Gun Rock um ein komplettes Jahr und erscheint nun im BMG Vertrieb, auf dem selbst gegründeten Label Hip Gun Records. „Das Label bei dem wir unterschrieben hatte wurde eingestellt, das Album war allerdings schon fertig produziert und vom Label bezahlt, lag nun aber auf Eis. Über Anwälte haben wir dann schließlich einen Weg gefunden, wie wir unsere CD nun endlich veröffentlichen können. Nun sind wir alle gespannt, aber erstmal glücklich dass wir nun endlich das fertige Produkt in den Händen haben.“ Dabei arbeitet man fortan in Eigenregie und will bis auf den Vertrieb nichts dem Zufall überlassen.
„Da wir sehr viel Energie in die CD und die Zeit danach gesteckt haben, steckt sehr viel Wert für uns hinter dem Album. Wir haben nie resigniert und an einem Strang gezogen und jetzt haben wir die erste Hürde hinter uns.“ Live war man dennoch das ganze vergangene Jahr aktiv und plant bereits erste Touren. „Unsere Konzerte haben wir immer selber in die Hand genommen, wir spielen im Grunde fast jedes Wochenende.“ So füllt man nicht nur in ihrer Dresdener Umgebung die Clubs und genießt dort einen gewissen Kultstatus.

Musikalisch lässt man sich in keine bestimmte Ecke drängen und mischt munter die unterschiedlichsten Sounds. „Der Grossteil von uns kommt aus dem Punk Rock. Da haben wir anfangs nicht viel nachgedacht, aber irgendwann haben mir gemerkt dass Punk irgendwie Scheisse geworden ist. Die Clubs waren nichts mehr und die Leute ebenfalls, die Stimmung war einfach nicht mehr gut und es hat keinen Spass mehr gemacht. Dann haben wir angefangen zu experimentieren und so hat sich unser Sound weiterentwickelt. Der Grundgedanke des Punks ist in unserer Musik schon noch da, kommt sicher auch in den Texten rüber. Wir spielen das worauf wir gerade Bock haben, deshalb kann die nächste Scheibe wieder ganz anders klingen.“ Im März will man erneut eine kleine Tour spielen und die Scheibe Live unters Volk bringen. Neue Songs hat man in der Zwischenzeit wieder eine Menge am Start und ist heiss darauf bald wieder aktiv zu werden. Eine interessante Band, die durchaus etwas frischen Wind bringt. Sollte man anchecken!

Interview Markus Wosgien

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