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Live-Reviews

Mad Doggin' - Addiction Crew - Limbogott - Amadeus Oldenburg (27.05.2005)
„Mad Doggin'“ hatten zum Tanz geladen. Und da der Rest der Redaktion aus diversen Gründen keine Zeit hatte, begab sich diesmal die Abteilung für „Punkrock und anderen Schraddelkram“ auf Abwege, die schon im Baustellenchaos der Oldenburger Innenstadt beginnen wollten. Nach einiger Rumeierei durch die Gassen war das „Amadeus“ schließlich auch gefunden. Flugs wurden die Protagonisten des Abends, die gerade mit dem Soundcheck durch waren, noch zu einem kleinen Interview genötigt (demnächst auf diesen Seiten) und gleich darauf brach auch schon mit den Openern des Abends, dem Hamburgern von „Limbogott“, das Inferno los.
Denn was die auch als „Marlyn Mansons“ deutsche Vettern bekannten Sechs aufs Parkett legten war nicht von schlechten Eltern und lässt sich eigentlich nur mit Drogen erklären: Ein fetter treibender Rhythmus trifft auf allerlei derbe Synthies, Samples und anderen Elektro-Krams über die sich dann noch zwei hartes Brett produzierende Gitarren stülpen. Vor dem Ganzen noch zwei Shouter – gestylt wie Pantomimen, die ordentlich was auf die Fresse gekriegt haben -, die mit ihrem permanenten Hin- und Hergewusel auf, vor und neben der Bühne das fleischgewordene Chaos vollenden. Erinnerte auch stark an „The Prodigy“. Jedenfalls sind der Industrial Metal, oder wie auch immer man des nennen will, und vor allem die kranke Show der Truppe immer eine Reise wert.
Als nächstes traten zu den etwas verwirrenden Klängen von „Axel F“ die „Addiction Crew“ aus Italien auf die Bühne. Die Fünf, die auch schon als Support für „Sepultura“ unterwegs waren, kamen recht fix zur Sache und präsentierten routiniert ihre Interpretation von Nu Metal, die aber das eine oder andere Mal in matschigen Soundbrei unterzugehen drohte. Insbesondere die Sängerin der Truppe blieb dabei des öfteren auf der Strecke und konnte nur in den ruhigeren Passagen brillieren.
Mit „Mad Doggin'“ brachten dann die Dritten im Bunde den Saal endgültig zum kochen. Gut, das könnte auch an den tropischen Aussentemperaturen an diesem Abend gelegen haben; Weit über 25 Grad – Teile des Moshpits waren in Badelatschen angetreten. Aber die Mischung aus derben Crossover, Hardcore und Metal der vier Hamburger Jungs, die auch schon „Soulfly“ supporten durften, ist wirklich nicht ohne und wusste von Anfang an ohne wenn und aber zu überzeugen. Zwar als einziger Act des Abends mit nur einem Shouter angetreten, war dieser aber mit Energie für mindestens zwei präsent und trotz lädierten Knies noch recht flink unterwegs. Gegen Ende des gelungenen Abends baten „Mad Doggin'“ dann noch einen der Sänger von „Limbogott“ mit auf die Bühne, um den gemeinsamen Song „Haunted“ zu performen, dessen Video sich zur Zeit auch recht erfolgreich in diversen „Viva Plus“-Votings platzieren konnte.

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Mad Doggin' - Addiction Crew - Limbogott

Holger

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