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Live-Reviews

The Blanks - Bremen - Schlachthof (09.09.2011)
Freitagabend in Bremen, das Wochenende praktisch nicht nur in greifbarer Nähe - sondern schon im Anschlag.
Es ist immer angenehm, wenn man so einen Tag entspannt einläuten kann und diese Chance war an diesem Tag gegeben. Das A-Capella-Quartett The Blanks aus den Staaten war zugegen. Bekannt ist diese Band im Grunde durch den Einsatz in der Erfolgsserie Scrubs, hier unter dem Namen Ted's Band. Sam Lloyd, welcher in der Serie den labilen Anwalt Theo Buckland verkörpert, ist ein Viertel der Band und sicherlich auch ein Grund warum sich der Schlachthof frühzeitig mehr als gut gefüllt präsentiert. Wir hatten das Glück, dass der Tourmanager ein guter Freund ist und somit Plätze an vorderster Front und schön mittig reserviert wurden. Glückspils diesen Abend würde ich sagen.
Relativ pünktlich kamen die Jungs dann auch auf die Bühne und sorgten für ein mehr als solides Applaus-Gewitter. Die vier haben mächtig Spaß und beziehen das Publikum sofort mit ein. Man merkt schon, dass sich ein Großteil um Schauspieler Sam Lloyd dreht, der neben "Scrubs" auch bei "Desperate Housewives" oder "Die Wiege der Sonne" mitgespielt hat. Sein Onkel (Christopher Lloyd) ist übrigens Doc Brown aus "Zurück in die Zukunft"...legendär !!
Man sollte aber jetzt nicht davon ausgehen, dass es sich hier um eine One-Man Show handelt und die drei Kollegen nur zu Statisten verkommen, ganz im Gegenteil. Jeder hat seinen Part und jeder ist auf seine individuelle Art gut. Die Stimmen der vier sind sehr individuell und so werden Darbietungen wie zum Beispiel "Somewhere Over The Rainbow", welchen uns vor irgendwie 15 Jahren schon Marusha in abgewandelter Form um die Ohren gehauen hat, in bester A-Capella Form dargeboten.
Des Weiteren werden nicht nur bekannte Lieder in neues Gewand verbogen, sondern auch jede Menge Interaktion mit dem Publikum in die Show eingebunden. Also nicht wundern, wenn einer der vier auf einmal auf dem Schoß einer Person in der ersten Reihe sitzt. Mir ist es nicht passiert, aber meine Nebenfrau wurde "Opfer", hat dieses aber doch sehr genossen.
The Blanks spielten knapp über 100 Minuten und die Zeit verging wie im Fluge, Lieder wie Blue Öyster Cult's "Don't Fear The Reaper", Outkast's "Hey Ya" oder "Maniac" aus Flashdance und viele andere in bester A-Capella Vertonung sorgten für ein mehr als zufriedenes Publikum. Natürlich durfte "Superman", seines Zeichens Titelmelodie aus Scrubs, nicht fehlen. Nach mehreren Zugaben gingen die Jungs dann erschöpft, aber breit grinsend von der Bühne, kamen aber nach einer kleinen Dusche und kurzen Pause bald zurück um im anschließenden Meet&Greet wirklich jeden Autogramm- bzw. Fotowunsch zu erfüllen. Drei Stunden nach Veranstaltungsende war die Band dann am Bus und abfahrbereit. Dort habe ich mich noch ne Weile mit Sam Lloyd unterhalten. Wirklich nett die Jungs, die haben Spaß und sind authentisch. Keine Doublebass, keine E-Gitarre und dennoch ein perfekter, lustiger und relaxter Start ins Wochenende. Sollten die Jungs mal in Eurer Nähe sein und Ihr habt kein Lust auf laute Musik, schaut Euch die Jungs an, es lohnt sich...


www.youtube.com/v/LUeJBHPW3SQ



www.youtube.com/v/G7nq0tAPIok


Jens Krause

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