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Crosscut - "Director's Cut" (F.A.M.E / BMG)


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Crosscut
Aus dem Ruhrgebiet beehren uns in diesen Tagen die Jungs von Crosscut mit ihrem neuen Output welches auf den schönen Namen "Director's Cut" hört.
Nachdem die letze Scheiblette noch regelmässig in meiner CD-Zentrifuge kursiert, freue ich mich sehr auf dieses Werk.
Also, CD eingelegt und gleich mal den internen Headbanger aktiviert. Die Scheibe beginnt gleich wie die Feuerwehr - ein sehr moderner Thrashsound brät dem Hörer entgegen. Irgendwie bekommen sie es schon wieder hin völlig unkommerziell zu klingen, aber trotzdem einen sehr modernen Sound zu haben. Ich denke das liegt an dem abwechslungsreichen Gesang von Timo Zilian, der auf dieser Scheibe noch sehr viel besser und integrierter klingt als auf "Nonesizefitsall", welches vor gut eineinhalb Jahren veröffentlicht wurde.
Nun gut, da auch mit Samples gearbeitet wird, scheint man zu glauben, dass es sich hier um eine Komponente des NuMetal handelt. Würde ich nicht so unterschreiben, denn dazu haben die Jungs zu viel Thrash in ihren Ergüssen.
Die Scheiblette brennt an einigen Stellen wirklich derbe.
Obwohl sich richtiger Thrashmetal ist es auch nicht, ich denke die Jungs haben einfach ihren eigenen Stil und das ist auch mehr als gut so, denn so kann man ihnen in keinster Weise Trendreiterei vorwerfen, was auch mehr als ungerecht wäre.
Die Scheibe klingt sehr sehr modern, an einigen Stellen höre ich leichte Kreator-Anleihen heraus und das freut mich besonders, denn die Jungs bringen ja auch demnächst ihre neue Scheibe raus.
Der Sound ist grandios, kein Wunder - konnte man in den Woodhouse-Studios mit dem illustren Produzentenm Siggi Bemm zusammen arbeiten, der ja schon ein Garant für einen fetten Sound ist.
Ich weiss nicht wieviele von Euch wissen, was für ein Mörderdrummer Holger Czysch ist, denn der Junge prügelt sich wieder die Seele aus dem Leib und es macht Spaß ihm live dabei zuzuschauen. Gitarrist Frank Holtmann scheint sehr auf ältere Thrashgeschichten zu stehen, denn die hört man in seinem abwechslungsreichen Gitarrenspiel zuhauf. Der junge Sami Bouhari bearbeitet seinen Bass mehr als solide und ich denke die verschiedenen Charaktere in der Band machen diesen individuellen Sound, der international ist und einen festen Platz in der deutschen Musikszene haben sollte.
Ich freue mich schon jetzt auf die Tour und hoffe, dass die Jungs auch in der Stadt des Deutschen Double-Gewinners Halt machen, ein erhobenes Becks aus Bremen - danke für dieses Album, ein mehr als würdiger "Nonesizefitsall"-Nachfolger !!!

9,5 | 10 Punkten - Jens Krause

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