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Album-Reviews

Disrooted - "Rise From The Depths" (Eigenvertrieb)


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Disrooted
Vor einigen Tagen erreichte mich mit „Rise From The Depths“ von Disrooted ein wirklich interessantes Release. Die Band ist recht international aufgestellt und existiert knappe fünf Jahre.
Hier tummeln sich ehemalige Mitglieder von Koroded, The Legion:Ghost, Disagio, Folkstone und Luminiferous. Die Band bewegt sich grob zwischen den Bereichen Melodic Death und Metalcore.
Was sofort auffällt, ist der wirklich starke Sound dieser EP, welcher sich vor internationalen Produktionen keinesfalls verstecken muss.

Der Opener „Beyond The Pale“ startet sofort mit groovigen Drums und erinnert mich an eine Melange aus älteren In Flames und ebenso älteren Bullet For My Valentine. Starker Beginn in diese Vier-Track EP.
„Edge Of A Circle“ schlägt in dieselbe Kerbe und weiß mit seinen abwechslungsreichen Vocals zu gefallen. Einmal mehr merkt man, wie stark die Produktion ist.
„The Ultimate Concern“ beginnt erst wie ein Killswitch Engage Klassiker aus „The End Of Heartache“ Zeiten, arbeitet sich dann aber in bester Kopfnicker-Manier nach vorne. Feinster Melodic Death mit hoher Intensität.
„Dregs“ ist dann auch schon der letzte Track und beginnt wieder mit schönen Gitarren-Riffs und fetten Drums, bevor der atmosphärische Gesang das Salz in der Suppe bildet. Gesanglich ist der Track mein absoluter Favorit – musikalisch ist die Band eh verdammt gut aufgestellt – das ist erste Liga.
Schönes Finale – starker Abschluss.

Disrooted sind eigenständig und musikalisch wirklich klasse.
Vergleiche sind immer schwierig, aber wer irgendwie auf ältere In Flames, Soilwork, Trivium, in Teilen Unearth und dazu einer soliden Prise Caliban steht, der macht mit dieser EP nichts falsch und sollte die Truppe zwingend anchecken – eine wirklich erfrischende Produktion, die ich nun gerne noch live sehen würde.

8 | 10 - Jens Krause

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