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Topper
Aus Schweden bescherten uns Topper mit ihrem Debüt „Once A Punk, Always A Punk“ eine recht gelungene Mischung aus klassischen britischen Punkrock und aktuellem skandinavischen Punk'n'Roll. Grund genug für uns, um mal nachzufragen.

Hallo, zunächst einmal Gratulation zu Eurem großartigen Debüt-Album „Once A Punk, Always A Punk“. Wie waren den bisher die Reaktionen so?

Danke! Die Reaktionen auf das Album waren bis jetzt durchweg sehr gut.

Stelle doch bitte Dich selbst kurz vor und erzähle uns ein wenig über die Band.

Bei meiner Wenigkeit handelt es sich um Mike, der Bassist und coolste von allen. Die Band wurde 1999 als Reaktion auf die Ganzen armseeligen Punk-Rock'n'Roll-Bands auf der Welt gegründet.
Wir haben auf unserem eigenen Label bereits eine 7-Song-CD herausgebracht. Für diese CD wurde auch „Once A Punk, Always A Punk“ aufgenommen, das im Jahre 2000 ein Top-Ten-Hit und einer meistgespielten schwedischen Tracks im landesweiten Radio wurde.
Wir wollten dann im Oktober anfangen unser Album aufzunehmen, als unsere Plattenfirma pleite ging. Mit unserem Produzenten Sank haben wir dann im Dezember 2000 die Drums eingespielt. Wir waren auf unserem Weg, dann aber hat Sank seine Arbeit verloren, fand aber 2001 ein neues Studio. Also haben wir wieder losgelegt.
Nachdem wir eine Weile im Studio rumgehangen haben, hatten wir fast schon vergessen, dass wir ein Album aufnehmen mussten. Das Album wurde irgendwann zwischen 2002 und 2003 fertig – ich kann mich nicht mehr genau erinnern wann. Aber wir sind nicht Pink Floyd und haben keine 5 Jahre im Studio verbracht – vielleicht einen Monat.
Dann warteten wir auf unsere neue Plattenfirma, um den fantastischen Deal zu machen mit dem sie rumgeprahlt haben. Und wir warteten und warteten. Nichts passierte. Während dieser Zeit haben wir die Band wahrscheinlich 6 mal aufgelöst. Wir spielten mal ein paar Gigs, lösten und dann wieder auf und immer so weiter.
Letztendlich haben wir die Sache auf die unfreundliche Tour geregelt und das Album wurde zu guter letzt fast 5 Jahre nachdem wir angefangen haben herausgebracht.
Also, hier sind wir – bereit die Welt zu erobern!

Euer Album ist ja eine Mischung aus traditionellen britischen 70ies-Punk und dem aktuellen skandinavischen Punk'n'Roll. In welche Schublade würdest Du euch denn einordnen?

1977er Punk-Rock'n'Roll.

Welche Nummer vom aktuellen Album ist denn Dein Lieblingsstück und warum?

„Once A Punk...“ - weil es alles sagt.

In Skandinavien gibt es ja recht viele Leute, die ein gutes Händchen für herausragende Songs mit zuckersüßen Melodien, geschickt kombiniert mit harten Riffs. Liegt das an den langen Winternächten, den Genen oder irgendetwas komplett anderem?

Den Girls.

Als Anspielung an den Album-Titel „Once A Punk, Always A Punk“: Ist es denn heutzutage – 30 Jahre nachdem der Punkrock gestartet ist - immer noch cool mit schwarzer Lederjacke, zerfetzten Jeans und Chucks herumzulaufen?

Das ist immer cool. Aber Unformen sind langweilig, wenn Du verstehst, was ich meine.

Welche andere Bands haben Dich und die Band beeinflusst? Was für Musik hörst Du privat?

Stiff Little Fingers, The Clash und alle Musik, die gute Musik ist.

Wie sind Eure Pläne für die nächsten Monate?

Proben und ein paar Gigs spielen. Und die Scheiße aus Sank rausprügeln.

Was macht Ihr so in Eurer Freizeit? Womit verdient Ihr Euer Geld und habt Ihr noch andere Hobbys neben der Musik?

Wir arbeiten alle in unterschiedlichen Bereichen. Als Hobbys würde ich mal Fußball und weggehen sagen.

Letzte Frage: Nenne mir bitte Deine drei Lieblingsorte auf Mutter Erde und begründe kurz Deine Wahl.

1. Das Stockholmer Stadion – die Heimat der Djurgårdens.
2. Das Haus meiner Mutter – Essen und Liebe.
3. In den Armen meiner Liebsten – Ihr wisst warum!

Interview Holger

Reviews zum Thema "Topper"

Topper - "Once A Punk, Always A Punk"

Die These „Once A Punk, Always A Punk“ wurde sicherlich schon mit etlichen traurigen Beispielen widerlegt. Die Schweden von Topper haben es trotzdem zu ihrer Lebensaufgabe erklärt und wollen mit ihrem Debüt-Album etwas...
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