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Blackfield - "Blackfield" (Snapper Music / SPV)


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Blackfield
Snapper Music / SPV
So, heute gibt's mal ausnahmsweise nichts lautes, kein hartes Brett und auch keinen Rotz, sondern ruhigen Prog-Rock aus dem Hause „Blackfield“ mit dem gleichnamigen Debüt-Album. Das Duo „Blackfield“ besteht aus dem Briten Steve Wilson, der einigen (wenigen) wohl als Frontman von „Porcupine Tree“ bekannt sein dürfte, und dem Israeli Aviv Geffen, der in seiner Heimat zu den ganz Großen gehören soll. Beide also Kapazitäten des Prog-Rock-Genres.
Musikalisch bietet sich uns ein vielseitiges, von Akustik-Gitarren getragenes, meist langsam gespieltes Werk, welches durch Streicher, Keyboards und Synthesizer unterstützt wird. Dabei sind hübsche, einprägsame Melodiebögen eher die Regel als die Ausnahme.
Am ehesten stechen hier der Titeltrack „Blackfield“, eine treibende Ballade, und „Lullaby“, eine Ballade mit ergreifender Melodie, ins Auge. Allgemein sind hier die Balladen eindeutig in der Überzahl, wobei diese mal stark melodiös, mal aber auch treibend wirken. An manchen Stellen wirkt das Ganze allerdings auch ziemlich langatmig – einige Stücke zu kürzen wäre hier sicher eine bessere Wahl gewesen.
Insgesamt hinterlässt der Silberling einen zwiespältigen Eindruck: Einerseits bietet er interessante Sounds und Melodien irgendwo auf und neben den Spuren „Pink Floyds“ - weit weg von irgendwelchem kommerziellen Pop-Rock aus den Charts -, andererseits ist die Scheibe an einigen stellen einfach zu langatmig und plätschert nur belanglos vor sich hin.
Wer seine Ohren mal von dem üblichen Hard'n'Heavy-Gedröhne entspannen will/muss oder nach neuen musikalischen Sphären sucht, der sollte der Scheibe mal etwas Gehör gönnen.
Formulieren wir das Fazit mal etwas vorsichtig: Um Welten besser als lauer Charts-Rock, aber richtig zünden tut's bei mir auch nicht. Ist eben ziemlich weit von unseren Hörgewohnheiten und Härtegraden weg. Progressive-Rock eben.

6,5 | 10 Punkten - Holger

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