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Kalles Kaviar - "Lime Time" (Leechredda)


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Kalles Kaviar
Leechredda
Ein Schelm der bei diesem Bandnamen an gängige Praktiken aus dem Bereich der Fäkalerotik denkt. Bei Kalles Kaviar handelt es sich vielmehr um eine Baseler Band, die versucht mit einer Mischung aus Ska, Rocksteady und Reggae ihr Publikum zu erfreuen. Die mittlerweile 9 Mitglieder präsentieren zum zehnjährigen Bandbestehen ihren dritten Longplayer, auf dem drei Coverversionen und 12 Eigenkompositionen zu finden sind. Wenn man es nicht besser wüsste, beim ersten Hören würde man die Protagonisten dieser Platte irgendwo in der Sonne Jamaicas unter Palmen und nicht auf irgendeinem Berg in den Alpen vermuten, wo diese Platte angeblich entstanden sein soll. Kalles Kaviar umschmeicheln den Zuhörer sanft mit ihrem sanften, relaxten Sound, die Füße wippen unweigerlich unter dem Schreibtisch mit und wollen eigentlich aufs Parkett entschwinden, um auf selbigem umherzurutschen. Laute, schnelle und rockige Töne sucht man vergeblich, statt dessen entführt einen der geschmeidige Ton der Eidgenossen beim Schließen der Augen sofort in die Karibik. Der Schwerpunkt der Platte liegt eindeutig bei 60er Jahre Rocksteady, herausragende Höhepunkte sind die von der mittlerweile fest zur Band gehörenden Sängerin Nicole Schlachter gesungenen Stücke, die mit ihrer sanften Stimme einen regelrecht zu umschmeicheln scheint, aber auch die von den Herren der Schöpfung intonierten Lieder müssen sich dahinter nicht verstecken. Der exotische Sound wird durch die dreiköpfige Bläserfraktion smoof abgerundet, Orgeleinsätze fügen sich genauso harmonisch ins Gesamtbild. Die gesamte Platte ist ohne Aussetzer gelungen, und ideal zum relaxen und locker abhängen. Also Sonnenbrille auf, Cocktailglas in die Hand, Balkon mit Sand aufschütten und locker das Tanzbein schwingen...

8 | 10 Punkten - Nille

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