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Mad Monks - "Welcome To Mad Monk Abbey" (Eigenvertrieb)


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Mad Monks
Die Mad Monks lassen sich mit „Welcome To Mad Monk Abbey“ mal wieder was von sich hören. Und ich bin erstmal sprachlos. Setzte das Bremer Ska-Quintett mit „We Kick Ass For The Lord“ schon ein deutliches Zeichen, so legt man diesmal noch mindestens eine Schippe und vor allem einen Haufen neuer Songs nach.
Das Rezept ist allerdings immer noch das alte und wohl noch längst nicht am Ende: Abwechslungsreicher Gute-Laune-Ska, der hier und da zu überraschen weiß, scheinbar nie langweilig wird und ins Tanzbein geht.
Basierend auf einem eingespielten Fundament aus hervorragendem Drumming und dazu harmonierendem Bass, die sich zwar nie wirklich in den Vordergrund spielen wollen, dafür aber die ganze Bandmaschinerie permanent vor sich her treiben, kommt die Bläserfraktion, mal auf eher leisen Pfoten, meist aber auch entfesselt die Sau rauslassend, so richtig schön zur Geltung und bildet das eigentliche Rückgrat des Mad-Monks-Sounds. Im Gegensatz dazu hält sich die Gitarre meist dezent im Hintergrund und bratzt nur ab zu mal recht punkig los, um noch den einen oder anderen Akzent zu setzen.
Alles im allem eine recht runde Sache die Scheibe. Da scheint auch an trüben Tagen die Sonne.
Wenn Ska hierzulande mehrheitsfähig wäre, dann wären die Jungs sicherlich ganz dick im Geschäft. Trotzdem sollte sich keiner die Gelegenheit entgehen lassen, die bekloppten Mönche mal live zu sehen – da geht noch einiges mehr ab als auf Platte. Ausreden gibt es eigentlich keine, schließlich waren und sind die Mad Monks recht häufig auf den Bühnen dieser Republik anzutreffen. Und wer seinen Arsch trotzdem nicht von der Couch bekommt, dem sei noch als Insidertipp mit auf den Weg gegeben, dass das komplette Album auf der Homepage der Band zum Download bereit steht. Es gibt also wirklich keine Ausreden!

9 | 10 Punkten - Holger

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