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Album-Reviews

When Trees Leave Wolves - "Thirteen Stars" (7hard)
Die Jungs von When Trees Leave Wolves geistern seit Jahren aktiv im Underground und konnten mit der letzten Demo-EP „Resistor“ für eine mehr als solide Aufmerksamkeit sorgen. Nun kommt das erste Album „Thirteen Stars“ via Label weltweit auf den Markt. Betrachten wir also was die Jungs da schönes abgeliefert haben. Als erstes kann mich das wirklich schön gestaltete Cover überzeugen, welches mit einer hübschen Dame mit Cowboyhut, Schwert in sicherer Nähe und Südstaatenflagge in der Hand, ausgestattet ist.

Nun ziehen wir aber den Fokus auf das Album und beginnen und hören logischerweise chronologisch.

Es ertönt das passende Intro “Epitaph” mit Banjo-Einsatz, um die relevante Stimmung aufzubauen. Ich vernehme einen transparenten aber nicht zu klinischen Sound. Es existiert die nötige Wärme im Sound, sehr gut. Auf das Intro folgt „Blackened Flow“ welches sehr schleppend beginnt und sich dann entfaltet. “Catspaw” geht schön nach vorne und weiß sofort zu gefallen, da dieser einen wirklich schönen Drive hat und solide groovt. Der Song hat Ohrwurmcharakter und verbreitet die adäquate Stimmung – klasse. „Part Of The Clan“ ist ein ziemlich düsterer Sound, der schön treibt, tempo-mäßig in ruhigeren Gefilden bleibt und der mir gesanglich ausgesprochen gut gefällt. „C.glic“ kommt schleppend daher, wobei ich mir gerade die Frage stelle wofür der Titel steht, oder ist das ein Insider, den nur ich nicht verstehe. „Down Comfort“ ist dann mal so ein richtig geiler Südstaatenkracher, welcher gleich zu Beginn das richtige Feeling erzeugt. In großen Teilen tragend, balladesk und mit sehr viel Tiefe vorgetragen. Dann wird mit „Piss On Ya Law“, der mir persönlich nicht so zusagt und dem Titeltrack „Thirteen Stars“ schon langsam das Ende der Scheibe eingeläutet. Beim Titeltrack kommt, wie schon beim Opener, wieder das Banjo zum Einsatz – schöner Song. „End Of The Road“ und das sehr tragende und schöne “Shiny Contract” bilden das Finale der Scheibe. Die dreiviertel Stunde vergeht wie im Fluge und ich habe mich oft dabei entdeckt die Play-Taste erneut zu betätigen und der Scheibe einen neuen Durchlauf zu geben.

Das Album ist sehr homogen und in sich absolut stimmig. Freunde von älteren Down, ruhigen Pantera-Tracks, ab und an etwas Orange Goblin, einer Prise Corrosion Of Conformity und ner Schippe Monster Truck können hier bedenkenlos zuschlagen. Ab und an hätte ich mir ein paar mehr mutige Ausbrüche beziehungsweise Experimente gewünscht und für meinen persönlichen Geschmack fehlt ein ganz wenig Rotz im Sound, aber das ist wirklich schon Meckern auf recht hohem Niveau.

Die Scheibe ist genau die richtige Wahl für relaxte Autofahrten im heimischen Personenkraftwagen bei Sonne und lauen Temperaturen. Ich drücke die Daumen…

7,5 | 10 Punkten - Jens Krause

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When Trees Leave Wolves

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