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Emil Bulls
Sie waren einer der Durchstarter der vergangenen Jahre und brachten wieder Dampf in die etwas eingestaubte deutsche Rocklandschaft: die Emil Bulls! Mit weit über einhundert Konzerten zogen die Bayern durch sämtliche deutschen Clubs um Angel Delivery Service zu promoten und machten manch Sommerfestival zum unvergeßlichen Erlebnis. Als man schließlich noch mit dem A/ha-Cover von Take On Me einen weiteren Hit landen konnte, war der Siegeszug der Burschen nicht mehr zu stoppen. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an das Nachfolgealbum, welches am 12. Mai unter dem Titel Porcelain in die Shops der Nation wandern soll. Vorab gab es am 13.03 bereits die auf 1.500 Stück limitierte Fan-Single The Coolness Of Being Wretched, die erwartungsgemäß noch am selben Tag ausverkauft war. Ein klassischer Emil Bulls-Track der härteren Gangart, mit dem unverwechselbaren Charm, der die Band zu etwas ganz Besonderem macht.
Die offizielle Singleauskopplung folgt mit dem etwas ruhigeren This Day am 14.04, einer schönen Ohrwurm-Nummer, der die Band von einer überraschen reifen Seite zeigt. Wir trafen vier der Musiker während ihrer „The Porcelain Dia & Music Show“ im Stuttgarter Alternative Club Prag, wo man den Fans vorab das Album vorspielte und dabei eine Menge Fotos der vergangenen Jahre zeigte.
Abwechslungsreichtum herrscht vor. Die musikalisch ohnehin sehr breite Schiene wurde noch weiter ausgedehnt, man klingt eine Spur erwachsener, ohne die typischen Emil Bulls Trademarks außer Acht zu lassen. „Wir haben Ende 2001 angefangen alle Ideen zu sammeln und begannen diese im April 2002 auszuarbeiten, da wir zuvor ständig Live unterwegs waren. Da verschanzten wir uns zwei Monate komplett im Proberaum und feilten an den Songs, die wir teilweise auf den Festivals schon Live angetestet haben, eher wir dann im August ins Studio gingen“, beginnt Sänger Christ, mit Moetley Crüe-Mütze bekleidet, über den Entstehungsprozeß von Porcelain zu erzählen. So geschehen u.a. auf dem Summer Breeze-Festival, wo man einige der neuen Tracks teils noch mit improvisierten Texten vortrug, aber bereits euphorische Reaktionen erzielen konnte. Danach ging es in drei verschiedene Studios zwischen deutschem Bauernhof und spanischer Küste, unter der Leitung von Wolfgang Stach (Guano Apes, Such A Surge u.a.), der bereits das Debut der Jungs produziert hatte. Den Mix hingegen nahm man sich in Schweden zusammen mit Stefan Glaumann (Rammstein u.a.) vor. Sehr aufwendig, doch das Ergebnis spricht für sich. „Die gesamte Produktion ist viel wuchtiger und transparenter geworden. Das Album klingt genauso, wie wir immer schon klingen wollten. Man hört jedes Instrument klar heraus, was auf dem letzten Album etwas unterging. Wir sind alle sehr zufrieden mit dem Ergebnis und denken, dass Porcelain auch international konkurrenzfähig sein wird“, fügt Christ hinzu. „Jeder hat seine Parts für sich eingespielt, da saß keiner mehr überwachend daneben. Wir sind sehr eingespielt und schenken uns gegenseitig Vertrauen. So konnte sich jeder im Studio frei entfalten, man hört das dem Album auch an“. Ein klein wenig muss man sich noch gedulden, doch der 12. Mai rückt in greifbare Nähe. Porcelain wird definitiv keine Fan der Emil Bulls enttäuschen, sie machen ihre Sache konsequent und stehen vor allem für eines: Rock’N’Roll!

Interview Markus Wosgien

Reviews zum Thema "Emil Bulls"

Emil Bulls - "Sacrifice To Venus"

Kein Intro, kein langes Gefackel – “The Grave” ballert Dir ohne Umschweife ein volles Brett in die Fresse. Allerdings wird man dann vom Refrain in eine andere Dimension katapultiert. Eigentlich ein Markenzeichen der Bulls...
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Emil Bulls - "Oceanic"

Endlich ist sie da, die neue Bulls-Scheibe. Lange war sie angekündigt, seit heute in meinem Besitz. Und das Teil pumpt mächtig. Nach dem kurzen, epischen Intro geht es gleich mit „Epiphany“ in die Vollen, ein wütender Stampfer erster Güte...
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Emil Bulls - "Porcelain"

"Krause, hör Dir das erste Lied von der neuen Emil Bulls an - "Porcelain" heißt es und es läuft bei mir im Auto auf und ab - voll der Hammer", so mein Kollege Markus Wosgien vor einiger Zeit. Na gut, leider habe ich kein...
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Interviews zum Thema "Emil Bulls"

Emil Bulls

Hier nun ein Interview mit James und Moik von den Emil Bulls. Aufgenommen am 21.10.2014 im Rahmen der "Sacrifice to Venus"-Tour der Emil Bulls in der Matrix / Bochum...
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Malrun

Kurz nach dem Emil-Bulls-Konzert in Osnabrück hatte ich das Vergnügen, die Dänen von Malrun zum Interview zu bitten, die auf dieser Tour die Vorband waren. Das Ganze hat viel Spaß gemacht, war aber recht chaotisch...
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Capsize

Capsize aus Bremen sind seit einigen Jahren im Underground aktiv. Sie spielten unter anderem auf dem Summer-Breeze Open Air 2001 neben bekannteren Bands wie Kreator, Pyogenesis, Die Happy, den Farmer Boys und vielen anderen.
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Live-Reviews zum Thema "Emil Bulls"

Emil Bulls - Münster - Sputnikhalle (19.05.2013)

Ja, ja, SCHON WIEDER die Emil Bulls. Ungefähr Drölfmal live gesehen in den letzten Jahren. Aber egal...
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Emil Bulls - Osnabrück - Rosenhof (16.11.2012)

Die „3“ ist heute die alles bestimmende Zahl – Die Bulls fahren heuer ihre dritte Tour zum aktuellen Output „Oceanic“. Meine Wenigkeit war auf allen 3 Touren dabei. Weiterhin ist das die dritte Show im Rosenhof in 3 Jahren...
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Emil Bulls - Herford - X (03.03.2012)

Schon wieder die Bulls. Diesmal im X in Herford, diesmal Part II der „Oceanic“-Tour. Und da heute Samstag ist, startet nach der Show der „normale“ Discobetrieb. Dadurch muss heute alles ein wenig schneller gehen und früher starten...
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