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Gluecifer - "Automatic Thrill" (Steamhammer / SPV)


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Steamhammer / SPV
Es gibt Bands, die sind so schlecht, dass man sie wohl niemals vergisst. Andererseits gibt es aber auch Bands, die bei einem in Vergessenheit geraten, obwohl sie mal mächtig Eindruck geschunden haben.
„Gluecifer“ gehören bei mir in die letztere Kategorie.
Warum bei mir die Amnesie bezüglich der fünf Norweger eingesetzt hatte, bleibt mir im Unklaren, konnten diese doch mit ihren bisherigen Alben und insbesondere auch live überzeugen und sich für einen der vorderen Plätze in der Rotzrock-Liga, irgendwo zwischen den „Strokes“ und „Monster Magnet“, qualifizieren.
Verglichen mit dem vielleicht etwas zu lauen, aber nicht unerfolgreichen Vorgänger „Basement Apes“ konnten die Jungs mit ihrem aktuellen Longplayer „Automatic Thrill“ wieder eine Schippe zulegen und bewegen sich wieder ein guter Stück weiter in Richtung puren, schraddeligen Rock'n'Roll. Im Großen und Ganzen sind „Gluecifer“ sich aber weiterhin treu geblieben und liefern die bekannte Mischung aus wüst prügelnden Gitarren und düsterem Glamrock.
Die Gitarren und der Gesang sind akzentuiert und routiniert wie immer und insbesondere erstere experimentieren mit dem einen oder anderen neuen Sound, dazu poltern die Drums wie eh und je.
Erwähnenswert ist auch die fast schon zu saubere Produktion bei der kein Detail, keine Ecke und keine Kante dem Zufall überlassen scheint.Was auffällt ist, dass es auf der Scheibe keine herausragende Nummer gibt, die den Rest des Albums in den Schatten stellt.
Das hängt aber keineswegs damit zusammen, dass den fünf Norwegern im Alter nichts wirklich neues eingefallen ist, sondern eher damit, dass es alle Stücke kräftig krachen lassen und es schlichtweg keine schwachen Lückenfüller gibt.

Alles im Allem ist „Automatic Thrill“ ein feines Stückchen Rock, das es richtig krachen lässt ohne dabei in primitivem Gekloppe zu enden und am Besten mit einem (oder auch mehreren) kühlen Bier zu genießen ist.

8 | 10 Punkten - Holger

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