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Live-Reviews

Long Distance Calling - Bremen - Tower (04.03.2018)
Mit „Boundless“ haben Long Distance Calling ein starkes neues Werk am Start, welches ausgiebig betourt werden sollte und auch an diesem Sonntag in Bremen, genauer genommen im Tower, Halt macht.
Für mich bereits der dritte „Bremen-Gig“ der Münsteraner und dieses Mal war es (trotz Sonntag) der vollste Gig. Es gibt keine Vorband und der Laden ist wirklich gut gefüllt und die Stimmung erwartungsvoll.
Gegen kurz nach 20 Uhr kamen die sympathischen Münsteraner auf die Bühne und begannen ihr Set mit dem aktuellen „Ascending“, einer ersten „Auskopplung“ aus dem neuen Album. Mir fällt immer wieder auf, dass die Jungs so richtig Bock haben. Habe die Truppe nun diverse Male gesehen und nie wirkt es nach Routine. Ein breites Grinsen in den Backen sieht man da chronisch, die haben richtig Bock…
Songs wie „Figrin D’An Boogie“, „Trauma“ oder das sphärische „Aurora“ markieren den ersten Block des Sets und die Zuschauer sind schnell auf ihrer Seite und honorieren es mit starkem Applaus. „Black Paper Planes“ – einer meiner absoluten Favoriten, setzt dann nochmal eine richtige Durftmarke und scheint nicht nur einer meiner Favoriten zu sein, wenn ich die Reaktionen im Publikum so beobachte.
Ich merke grundlegend, dass es nicht wirklich unterschiedliche Reaktionen zwischen alten Klassikern und aktuellen Stücken gibt. Klar sind die alten Kracher präsenter und tiefer verwurzelt und man hat sie schon besser im Ohr, aber selbst die neuen, wie der oben genannte Opener oder „In The Clouds“, „Out There“ sowie „The Far Side“ laufen wie geschnitten Brot.
„Black Wide Open“ setzt grob gesehen den Halbzeitpfiff und ich sehe ein breites Grinsen bei meiner Begleitung (LDC Live-Premiere).
Halbzeit zwei beginnt dann mit dem schon aufgeführten „The Far Side“, wobei die Truppe dieses Mal keine richtige Pause in der Mitte macht, sondern das Set komplett durchspielt.
Kracher „Sundown Highway“, Apparitions“ oder auch das mehr als chillige, aber dann doch intensive “Metulsky Curse Revisited” finalisieren dann ein mehr als gelungenes Set und nach knapp zwei Stunden ist Ende und die Zuschauer gehen sehr zufrieden nach Hause.
Die Jungs machen einfach Spaß und haben auch Spaß.
Klasse Band, gerne wieder – und gerne auch wieder in Bremen, toller Gig.

Jens Krause

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