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Live-Reviews

Poison The Well / Thursday / Rise Against - Bremen - Pier 2 (11.11.2009)
Rise Against ist auch wirklich ein Phänomen. Von Tour zu Tour in größeren Hallen. Diesen Abend gastierten, Mit im Gepäck waren dieses Mal Poison The Well und Thursday. Poison The Well eröffneten, als ich gerade in die wirklich gut gefüllte Halle kam. Der Altersdurchschnitt war bei gefühlten 23. Poison The Well hatten am Anfang mit enormen Soundproblemen zu kämpfen, aber ihre coole Livepräsenz machten diese Anfangsprobleme schnell wett. Poison The Well sind genial, ihre abwechslungsreiche Präsenz und die energiegeladene Show würde ich gerne noch einmal in einem kleinen Rahmen sehen, denn irgendwie war ich wohl zu weit weg um die Intensität der Präsenz zu erleben. PTW in einem kleineren Club und alles wäre gut. "Versions" und "Tropic Rot" als Alben brennen ja schon, aber live können sie noch eine Schippe rauflegen und sie hatten sichtlichen Spaß.

Als nächstes kamen Thursday auf die Bühne und musikalisch passten sie in das Rise Against Beuteschema. Mit ihrer angenehmen Melange aus Melodie und härteren Riffs konnten sie schnell das Publikum auf ihre Seite ziehen. Knapp über 40 Minuten konnten sie das Publikum überzeugen und als dann auch noch Rise Against Support in Form eines Gastgesangs bevor sie Platz machten für den Hauptact des Abends auf den irgendwie alle zu warten schienen.

Nach kurzer Umbaupause ging es um Punkt 22 Uhr auch schon los, die Amerikaner enterten die Bühne und legten los wie die sogenannte Feuerwehr. Die ganze Bühne war in netter Inszenierung bereitet und Videoleinwände unterstützen die Stimmung auf der Bühne, die wirklich hervorragend war. Rise Against haben einfach Bock live zu spielen, das merkt man sofort. Die Jungs boten eine gesunde Mischung ihrer bisherigen Schaffensphase und das Publikum dankte es mit den entsprechenden Reaktionen. Es wurde mitgesungen und die Stimmung war an diesem letzten Europagig nicht nur auf der Bühne, sondern auch vor der Bühne hervorragend. Nach knapp 75 Minuten ging die Band erstmalig von der Bühne, bevor mit "Hero Of War" zum Besten geboten wurde. Untermalt wurde dieses Stück mit diversen Video-Einblendungen. In meinen Augen das Highlight bei Rise Against. Es folgten noch weitere Zugaben, nach "Prayer Of The Refugee" war dann abe wirklich Schluß. Gesamtgesehen ein wirklich angenehmes und entspanntes Konzert. Da es, wie bereits erwähnt, das letzte Europakonzert der Band war (auf dieser Tour), haben sich die sympathischen Amis noch einmal so richtig ins Zeug gelegt und diess übertrug sich auch aufs Publikum.

Jens Krause

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