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Album-Reviews

Farmer Boys - "The Other Side" (Nuclear Blast)


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Farmer Boys
Nuclear Blast
Die neue Langrille der Bauernburschen aus dem Schwabenländle hört auf den Namen "The Other Side".
Knapp vier Jahre ist es her, dass das letzte Output der Farmer Boys auf den Markt kam.
Seinerzeit waren die Jungs um Frontmann Matze S(l)ayer bei Motor Music.
Die Zeit verging, man hörte lange Zeit nichts von den Jungs und vor einiger Zeit ging das Gerücht dann rum, dass Motor die Band gedropped hat.
Dieses Gerücht wurde dann bestätigt und man wusste nicht wie es weitergeht bei den sympathischen Schwaben.
Einige Zeit später bekam ich dann den Wink mit dem Zaunpfahl und es wurde klar, dass Nuclear Blast aus Donzdorf bald das neue Label der Jungs wird ;-)
Für Anfang 2004 wurde dann die neue Scheibe der Jungs angekündigt.
Die Band hat bei mir seit Mitte der Neunziger ein Stein im Brett. Habe die Jungs seitdem irgendwie von Kiel bis in den Stuttgarter Raum (Summer-Breeze 2001) immer mal wieder live gesehen.
Lange Rede - kurzer Sinn, ich war gespannt auf das neue Output der Jungs welches vor einiger Zeit in meinem Briefkasten landete.
Beim ersten Hören konnte mich das Album nicht überzeugen, aber das hat bei mir nichts zu sagen, denn schliesslich ging es mir bei jedem Faith No More Album so und die Jungs sind bis dato meine All Time Faves.
Ich begann das Album täglich zu hören und es gefiel mir von mal zu mal besser.
"For The World To Sing" ist der Opener des Albums und der hat einen derart heftigen Wiedererkennungswert und ist in Sachen Ohrwurm das absolute Highlight von "The Other Side".
Tracks wie "Like Jesus Wept" oder "In My Darkest Hour" oder "Trail Of Tears" sowie das epische "Home Is Where The Stars Are" sind wieder die typische Farmer Kost, die jedem Fan gefallen werden.
"Once And For All" kommt in ungewohnten Klängen daher, erinnern mich die ersten Sekunden doch tatsächlich an "Phobia" von Kreator ;-)
Was auffällt, dass die Jungs die Knackarschgitarren ein wenig in den Hintergrund gerückt haben und keyboardtechnisch etwas offensiver zu Werke gehen.
"Get Crucified" setzt das Ende der normalen Album-CD und lässt Matze in ungewohnten gesanglichen Bereichen fungieren, klingt er hier ein wenig rauher und härter - mir gefällt es !
Das Digipack kann noch mit drei weiteren Tracks aufwarten.
Von diesen Tracks gefällt mir "The Day We Died", sowie "Immortal" ziemlich gut.
Mit den Worten " Ein überzeugendes Album der Schwaben, wo vielleicht ein Kracher der Marke "Prized" von der "Till The Cows Come Home" fehlt der nach wie vor mein Lieblingstrack ist, ziehe ich mal ein absolut positives Resumee".
Ein sehr solides Werk der Jungs, welches die alten Fans lieben werden und einige neue dazukommen werden.
Demnächst werden wir die Band im Interview mal ein wenig löchern, für mich als alten Farmer Boys Veteranen eine schöne Sache.
Interessante News zur Band findet ihr hier ...

9 | 10 Punkten - Jens Krause

Reviews zum Thema "Farmer Boys"

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