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Album-Reviews

Iced Earth - "Dystopia" (Century Media)


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Century Media
Iced Earth sind zurück – ohne ihren etatmäßigen Sänger Matt Barlow, dafür mit Neuzugang Stu Block am Mikro. Und der macht seine Sache überraschend gut. Verdammt gut. Ich bin geneigt zu sagen, dass er Mr. Barlow fast das Wasser reichen kann. Diese Einschätzung manifestiert sich in Granaten wie dem Titeltrack und den kurzen Krachern „Boiling Point“ und „Days Of Rage“, zu denen mir nur das Wort „vehement“ einfällt. Stu Block hat eine ähnliche Stimmlage wie sein Vorgänger, erinnert manchmal aber auch an Tim Owens, der vor einigen Jahren ja ebenfalls das Mikro für Iced Earth geschwungen hat. Die Ähnlichkeit ist manchmal fast schon verblüffend, habe ich bislang doch noch keinen Sänger gehört, der ansatzweise klingt wie Matt Barlow. Von dieser positiven Überraschung, die ich so wirklich nicht erwartet hätte, mal abgesehen, überzeugt der Großteil der Songs einerseits wie bereits erwähnt durch die dargebotene Vehemenz, andererseits durch handfesten Hymnen-Charakter. Man höre dazu „Anthem“ ( Nomen Est Omen ) oder „End Of Innocence“. Das ganze Album ist kompakt, stimmig und kurzweilig und ganz einfach um Längen besser als das, was uns die Herren um Bandboss Jon Schaffer in den letzten Jahren vorgesetzt haben. Auch optisch wird einiges geboten, die CD ist wirklich liebevoll aufgemacht, und die mir vorliegende „Deluxe-Edition“ enthält neben dem Digipak noch Extras wie Buttons, Bierdeckel, ein Benzinfeuerzeug, Aufnäher, Schweissband und eine Gürtelschnalle. Sogar die Songtexte der Bonustracks sind noch extra abgedruckt. Da kann man nicht meckern, da gibt’s nix. Die Mucke stimmt auch, endlich hauen Iced Earth mal wieder ein richtig gutes Album raus, das ich mir wohl häufiger als 2 – 3 mal anhören werde. Da scheint jemand alles richtig gemacht zu haben. Klasse!

8,5 | 10 Punkten - Eisen-Dieter

Reviews zum Thema "Iced Earth"

End Of Green - "Last Night On Earth"

Ein Jahr nach „Songs for a dying World“ erscheint nun mit „Last Night on Earth“ ein würdiger Nachfolger von End of Green. Die Stuttgarter bleiben ihrer Linie treu, wobei dieses Werk noch tiefgründiger und bösartiger ist als der...
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Ulme - "Dreams Of The Earth"

Schon beim Vorabteaser “The glowing” war abzusehen, was für ein Monster auf uns zukommen wird. Nun ist sie endlich da, die „Dream of the earth“. Jahrelang waren Ulme von der Bildfläche verschwunden. Und ehrlich gesagt, habe ich die Band schon längst für tot erklärt.
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Nostradameus - "Pathway"

Zugegebener Maßen strotzt der Bandname Nostradameus nicht vor Originalität, aber zgibt er uns doch ganz eklar die Marschrichtung vor: Power Metal! Ich finde es jedenfalls sehr erfrischend mal eine schwedische Nicht-Death Metal Band zu hören. Obwohl ich hier nicht verschweigen...
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Interviews zum Thema "Iced Earth"

End Of Green

Mit „Last Night on Earth“ hat das Stuttgarter Quintett gerade einen würdigen Nachfolger für „Songs for a dying World“ auf den Markt gebracht. Noch etwas tiefgründiger und bösartiger und sehr abwechslungsreich. Wie schon der...
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Ulme

Es muss im Jahr 1996 gewesen sein, als ich das erste Mal von Ulme gehört habe. Damals bin ich nach Hamburg gefahren um mir Harmful anzuschauen. Es war die erste BluNoise Records Tour mit Les Hommes Qui Wear Espndrillos, Harmful und halt Ulme. Dieses Konzert hat mich sehr geprägt und seitdem...
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Tutribes

Aus der norddeutschen Tiefebene kommen viele coole Bands. Eine von ihnen sind die Tutribes, die mit ihrem aktuellen Album "Porta Carrachia" ein geniales und schräges Album rausgebracht haben. Grund für uns die Band zu befragen, die Antworten kamen in bester street-credibility direkt aus dem Proberaum..
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Live-Reviews zum Thema "Iced Earth"

Blind Guardian - Bremen - Aladin (05.10.2010)

Nach langer Zeit statteten uns die Krefelder Barden wieder einen Besuch ab. Die Mannen um Fronter Hansi Kürsch (mittlerweile friesentechnisch in Richtung Stromberg tendierend) beehrten uns zuletzt zusammen mit den US Power Metallern „Iced Earth“. Diesmal wurden die Fantasy- Metaller u.a. von der Band „Steelwing“ supportet...
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Rock Harz - Ballenstedt (10.07.2013 - 13.07.2013)

Grad vom Reload-Festival wieder zuhaus, geht es wenige Tage später auf’s nächste Festival. Das Rock Harz feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum...
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Bad Religion - Docks Hamburg (03.06.2008)

Na, das wurde ja auch mal wieder Zeit. Nach diversen Jahren der Live-Abstinenz geben sich die Punkrock-Helden meiner schon lange verjährten Jugend, Bad Religion, mal wieder die Ehre live in Norddeutschland zu spielen...
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