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Album-Reviews

President Evil - "Back From Hell’s Holiday" (Firefield Records)


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President Evil
Firefield Records
Lange hat’s gedauert – das letzte Studio-Lebenszeichen namens „Hell In A Box“ liegt nun bereits 5 Jahre zurück. In dieser Zeit ist bei den Bremern einiges passiert – Touren mit Volbeat, Besetzungswechsel, schwere Krankheit eines Bandmitglieds … Doch nun meldet sich der scheinbar unkaputtbare Fünfer fulminant zurück. Der Albumtitel ist hier Programm, es werden keine Kompromisse gemacht. Gaukelt einem das kurze Intro noch eine relaxte Atmosphäre vor, so reisst dich „Dirty Cage“ gleich aus allen Träumen. Ein schön fieses Brett, Neu-Sänger Neal gibt einen gelungenen Einstand. Zu dem nun folgenden „Coffee And Cocaine“ gibt es bereits ein amtliches Video. Gute Wahl, der Song ist ein echter Ohrwurm.

Mit „Black“ folgt mein persönliches Highlight, die Nummer ist eine Abrissbirne par excellence. Darüber hinaus konnte man noch Dan Nelson ( ehem. Anthrax ) als Gastsänger gewinnen, der seine gesanglichen Fähigkeiten hier überzeugend unter Beweis stellt. Die Riffs drücken ohne Ende, der Sound ist schön dreckig und roh – so muss das! Dass die Präsidenten auch anders können, zeigt „Cold Inside“ – hier wird das Tempo gedrosselt und etwas melodischer agiert. Der Quasi-Titeltrack „Hells Holiday“ ist dann so etwas wie ein Sprung „Back to the roots“, zumindest erinnern mich die Riffs stark an das legendäre Debüt der Truppe. Ebenfalls stark präsentiert man sich mit „Angel“, der Anfang erinnert ein wenig an Volbeat – klasse Nummer.

Ein weiterer Gastsänger gibt sich bei „Never Ending Sin Of Life“ die Ehre, und zwar niemand Geringeres als Chris Birx von Motorjesus, der den Song mit seinem genialen Organ ebenfalls noch ein Stück aufwertet. Passt von der Stimme her auch sehr gut zum rohen Sound der Bremer. Der Endspurt hat es noch einmal in sich: „Sad“ ist eine herrlich schleppende Nummer mit einem eruptiven Refrain, der sich nachhaltig im Ohr festsetzt. Danach macht „Psycho Valley“ seinem Titel alle Ehre – die vielleicht verrückteste Nummer aus der Feder der Band. Erinnert ein wenig an DevilDriver. Den Schluss markiert dann ein groovendes Outro, welches ebenfalls nur als gelungen bezeichnet werden kann.

Alles in Allem ein hervorragendes Comeback dieser sympathischen Truppe. Die Neuzugänge am Bass und Mikro haben sich scheinbar gut eingelebt. Man merkt, dass man nicht direkt ins Studio gegangen ist, sondern ständig an den Songs geschraubt hat, ja, sie stetig verbessert hat. Denn nicht viele Bands können ein solches Album vorweisen.


www.youtube.com/v/LakbSe5izDs

9 | 10 Punkten - Eisen-Dieter

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Foto-Galerien zum Thema "President Evil"

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President Evil - Breminale Bremen (27.05.2004)

   

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