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Live-Reviews

President Evil - Tower Bremen (11.03.2005)
Verbrecher zieht es ja bekanntlich immer wieder an den Tatort zurück. So ist es auch kein Wunder, dass „President Evil“ sich knapp zwei Jahre nach ihrem allerersten Gig mal wieder im Bremer Tower blicken ließen. Diesmal allerdings nicht mehr unter ferner liefen auf dem Billing, sondern als Headliner der (etwas verspäteten) Release-Party zur ersten eigenen EP, „Evil Goes To Hollywood“. Ganz wie es sich für Bremens momentan heißeste Metal-Hoffnung gehört.

Zunächst musste allerdings der Support ran, wobei die Hamburger Jungs von „Endhammer“ ihren Job mehr als gut machten. Mit dem Nebelhorn als Intro zeigte man gleich, wo man herkommt – so asig, dass es ja schon wieder cool ist. Darauf folgte ein recht punkig und mit hohem Unterhaltungswert gespieltes hartes Brett – ein Mischmasch aus allem was die harte Schublade hergibt: Metal, Hardcore, Punk und was weiß ich noch alles. Nach einer viel zu kurzen dreiviertel Stunde mussten die Herren von der Elbe dann auch schon wieder das Feld räumen. Eigentlich schade, ich hätte von der Truppe gerne noch mehr gehört.

Anschließend waren die Hausherren an der Reihe. Während man am Vortag in Köln den eigenen Gig dank Vollsperrung der Autobahn fast verpasst hatte und direkt von der Straße auf die Bühne musste, ging es diesen Abend schon etwas relaxter zu und die Thrash'n'Roll-Maschine lief – von einigen kleinen anfänglichen Soundproblemen mal abgesehen – wie geschmiert an.
Ich glaube es ist jetzt schon fast ein Jahr her, dass „President Evil“ das letzte Mal in ihrer Heimat gespielt haben und ich sie zu Gesicht bekommen habe. Und seit dem hat sich recht viel getan: Alles wirkt wie aus einem Guß, das Material reicht mittlerweile für mehr als eine Stunde und die Posen sitzen, als wenn man schon ein paar hundert Gigs zusammen hinter sich hätte. Mal abgesehen davon, dass das Ganze immer noch wie Arsch rockt.

Der rotzig gespielte und immer ausgefeilter werdende Thrash'n'Roll der Fünf ließ im wahrsten Sinne des Wortes die Wände wackeln. Und viel Köpfe im zahlreich erschienen Publikum gleich mit. So war es auch kein Wunder, dass man am Ende noch mit alten Traditionen brach und dem gierenden Mob – entgegen sonstiger Gewohnheiten - sogar noch Zugabe schenkte.

Bleibt nur zu hoffen, dass „President Evil“ ihr momentan auf Eis liegendes, von Andy Classen produziertes Debüt-Album möglichst schnell heraus bringen können. Schon allein damit man sich zwecks Release-Party mal wieder im Tower treffen kann.

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President Evil

Holger

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