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Live-Reviews

Devildriver - 36 Crazyfists - Breed 77 - Vengince - Bremen - Tivoli (03.12.2010)
Nachdem das Bremer Tivoli und das daneben beheimatete Aladin in den 90ern ein Aushängeschild für viele Livekonzerte war (u.a. RATM, Pantera, Bodycount, Anthrax und Overkill), wurde es zuletzt sehr ruhig in Bremen. Umso mehr freute ich mich, dass es in dieser vorweihnachtlichen Zeit mal wieder was auf die Ohren gab.
Gleich vier Bands gaben sich an diesem Dezemberabend die Ehre. Draußen war es schon saukalt und als wir das schon sehr gut gefüllte (~600 Nasen) Tivoli betraten, war die erste Band des Abends schon am zocken.

Vengince aus den Staaten boten eine Melange aus Metal und Hardcore und versuchten redlich den zahlreichen Zuschauern einzuheizen. Dieses gelang nur bedingt, zu eintönig klangen die Kollegen. Da ich nur die letzten Minuten der Kollegen mitbekam, kann ich nicht viel positives berichten. Es ist natürlich auch immer schwer den Opener zu mimen.

Breed 77 mit Wohnsitz London und Abstammung Gibraltar, welche ich vor ein paar Jahren mal auf dem Hurricane sehen konnte, konnten hier schon eher punkten. Stilistisch passten sie mit ihrem orientalisch angehauchten "Flamenco-Core" zwar nur bedingt auf das Billing, aber sie machten ihre Sache sehr gut, ihr charismatischer Frontman hatte die Meute im Griff und ich bin mir sicher, dass Breed 77 an diesem Abend einige neue Fans dazu gewonnen haben.

Nach einer etwas längeren Umbaupause, beglückten uns 36 Crazyfists aus Alaska. Ihr Metalcore ist in Szenekreisen mehr als beliebt, das merkte man auch gleich an den Reaktionen des Publikums. Soundmässig gab es zwar ein paar Probleme, diese sollten sich aber im Laufe des Sets verflüchtigen und waren nichts gegen die noch anstehenden Soundprobleme beim Headliner.
Die Crazyfists haben auch hier im Norden eine größere Fangemeinde und man merkt den Kollegen die Live-Erfahrung an. Sowohl Stage-Acting als auch Kommunikation mit dem Publikum klappten wie geschnitten Brot und sie boten einen Querschnitt durch ihre bisherige Schaffensphase. Das Tivoli füllte sich während ihres Gigs noch einmal merklich und dann war auch schon Schicht im Schacht.

Wieder vergingen einige viele Minuten bis die Kalifornier von Devildriver die Bühne enterten und gleich loslegten wie die Feuerwehr. Problem war nur am Anfang der mehr als miserable Sound. Zwar hatten sie einen unheimlich stylishen Soundmann am Werke, aber der brauchte mindestens 20 Minuten, um den anfänglich mangelhaften Sound auf den Status befriedigend zu schrauben.
Doch auf der Bühne fiel das nicht groß auf, die sympathischen Kalifornier um Frontsau Dez Fafara spielten ihr Set gnadenlos runter. Hits wie "End Of The Line" oder "Clouds Over California" wurden lautstark im Publikum mitgegröhlt. Devildriver machen im Grunde immer Spaß, nur leider hatten sie dieses Mal mit wirklich großen Soundproblemen zu kämpfen. Gitarrensound war die ersten 20 Minuten mehr als Fehlanzeige und die DoubleBass schepperte wie ne Keksdose. Nun ja - ich habe die Band inzwischen einige Male live gesehen und weiß wie sie eigentlich klingen.
Schade um den Headliner, aber der Abend war dennoch gelungen und ich freue mich schon auf den nächsten Gig der Teufelsreiter, diese sind jedes Mal eine Reise wert.

Jens Krause

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