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The Black Maria - "Lead Us To Reason" (Victory Records / Soulfood)


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The Black Maria
Victory Records / Soulfood
Kaum hat man die Weihnachtszeit mit all ihren Gesellschaftsspieleabenden hinter sich gelassen, geht es auch gleich in bewährter Tabu-Manier weiter; fordert uns doch die Presse-Info auf, das aktuelle Werk der Kanadier „The Black Maria“ zu umschreiben, ohne den Begriff „Emo-Supergroup“ zu verwenden.
Machen wir doch gerne. Wie wär's mit „schlechteste Jammer-Metal-Truppe aller Zeiten“? ;-)
Gut, vielleicht sollte man zuvor aber auch mal in das Album, das den schönen Titel „Lead Us To Reason“ ziert, reinhören, zumal die fünf Herren von „The Black Maria“ zuvor in Formationen wie „Grade“, „Zyon“ und „New Day Rising“ mitwirkten und damit nicht die schlechtesten Referenzen mitbringen.
Gleich zu Beginn zeugen die recht fette aber nicht überladene Produktion und der treibende Hardcore-Metal-Mix im Starter „The Memento“, dass hier wahrlich keine Anfänger am Werk waren. Dieser treibende Sound, garniert mit schaurig schmachtenden Vocals - mit denen sich Sänger Chris Gray sein ganzes Leid von der Seele zu schreien scheint (Der Gute muss demnach zu urteilen schon so einiges durchgemacht haben...) - sind eigentlich stilprägend für das gesamte Album und geben ihm mit Stücken wie „Betrayal“, „Our Commitment's A Sickness“ den gewissen Wiedererkennungswert.
Daneben begibt man sich aber auch mit Stücken wie „Ash“, „The Lines We Cross“ oder „To Haved Loved“ - die Übernummer des gesamten Werkes schlechthin – auch gerne mal ganz oder teilweise in die Gefilde des etwas seichteren Depri-Rocks oder dabei an Energie oder Biss zu verlieren. Lediglich dem etwas lahmenden „Organs“ muss man einen Mangel an beidem attestieren, was die Nummer zu Tiefpunkt auf hohem Niveau werden lässt.
Nebenbei braucht man da eigentlich die weit über dem – meist ja recht platten – Branchendurchschnitt liegenden Texte, das hervorragende und abwechslungsreiche Songwriting und die gute Instrumentalbeherrschung aller Beteiligten schon fast gar nicht mehr zu erwähnen.

Das mit der „Emo-Supergroup“ wäre vielleicht etwas übertrieben, aber ein verflucht gut gelungenes Album ist „Lead Us To Reason“ allemal.

8 | 10 Punkten - Holger

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